Saris Cycling kennen Radfahrerinnen hierzulande vor allem als Hersteller von Fahrradträgern für Autos und von Heimtrainern. Darüber hinaus ist das amerikanische Unternehmen mit seiner Sparte Saris Infrastructure aber längst auch ein bekannter Name, wenn es um pfiffige Lösungen für einen besseren Radverkehr geht. Für Architektinnen und andere Planer*innen von Radverkehrslösungen gibt es nun zudem einen digitalen Produktkatalog mit CAD-Daten der verschiedenen Produktlösungen. (erschienen in VELOPLAN, Nr. 03/2021, September 2021)


Technisch umgesetzt wurde der digitale 3D-Katalog vom Augsburger Anbieter Cadenas, dessen Softwarelösungen für die Darstellung technischer Komponenten bei vielen Ingenieurinnen und Architektinnen bereits etabliert sind. Der neue digitale Produktkatalog bietet BIM- und CAD-Modelle verschiedener Fahrradständer und E-Bike-Ladestationen. Nutzerinnen können dank dem neuen Fahrradständer-Konfigurator schnell und einfach die benötigten Produkte für Fahrradinfrastruktur auswählen, spezifizieren und anschließend kostenlos im passenden Format herunterladen. „Architekten treffen in den jeweiligen Städten auf sehr unterschiedliche Anforderungen an die Fahrradinfrastruktur inklusive variierender Vorschriften und unterschiedlichem Platz an Abstellmöglichkeiten. Unser Ziel ist es, dass Architekten das passende Saris-Fahrradprodukt schnell und einfach finden, konfigurieren und in ihre Planungen integrieren können“, so Chris Bauch, Produktmanager bei Saris Infrastructure. Durch den neuen 3D-BIM-CAD-Konfigurator können Saris-Mitarbeiterinnen zudem während des gesamten Entwurfsprozesses mit Architekten und Planerinnen in Kontakt treten. Dadurch werden konstruktive Gespräche gefördert und die Kunden erhalten eine individuelle Beratung bezüglich des passenden Fahrradinfrastrukturprodukts für ihre Planung. „Wir haben festgestellt, dass immer mehr Konstrukteure unsere Webseite besuchen, um auf BIM-Modelle oder technische Produktinformationen zuzugreifen. Mit dem neuen Tool bieten wir einen Produktkonfigurator inklusive 3D-BIM-CAD Modelle, der direkt in unsere Webseite integriert ist“, fügt Chris Bauch hinzu. „Die Auswahl eines sehr spezifischen und hoch konfigurierbaren Produkts wird dadurch viel einfacher. Unsere Kunden werden es lieben.“

Den digitalen Katalog finden Nutzer*innen frei zugänglich unter https://b2b.partcommunity.com/3d-cad-models/saris-infrastructure


Bilder: Saris

Als Alternative zu Transportern oder Lkws setzt auch der Logistikspezialist DB Schenker in Städten auf Lastenräder. Mehr als nur ein Hingucker in der Hamburger Cargobike-Flotte ist dabei das 6,50 Meter lange XXL-Lastenrad von Cargo Cycle. (erschienen in VELOPLAN, Nr. 02/2021, Juni 2021)


Innerhalb des Smart-Cities-Programms sind verschiedene Schwerlastbikes für DB Schenker in Berlin und Hamburg unterwegs. Ein nicht nur optisches Highlight ist dabei das intern „langer Lulatsch“ genannte Cargobike der Hamburger Lastenrad-Manufaktur Cargo Cycle. Eine halbe Tonne Nutzlast lässt sich mit dem 6,50 langen „Megaliner unter den Lastenrädern“ transportieren. Trotz der Länge verspricht Christian Rusche, Gründer von Cargo Cycle und Konstrukteur des motorunterstützten Cargobikes, eine überraschend hohe Wendigkeit. Das Unikat fährt seit 2019 durch die Hansestadt und hat dabei inzwischen über 4.000 Kilometer zurückgelegt. Neben dem praktischen Nutzwert ist sicher auch die Werbewirkung nicht zu unterschätzen. So greifen viele Passanten fast reflexartig zum Smartphone, wenn sie den Lastentransporter sehen.

DB Schenker liefert inzwischen vor allem in französischen Städten auch per Cargobike aus, zum Beispiel in Straßburg, Nizza und Lille. Mehr als 120.000 Lieferungen finden pro Jahr alleine in Frankreich umweltfreundlich statt. Darüber hinaus sind Lastenräder international auch in weiteren großen Städten für DB Schenker im Einsatz, zum Beispiel in Norwegen, Finnland, Schweden und Österreich.

Das Standardmodell und die Basis für das XXL-Rad ist das Cargo-Cycle-Modell Nanuk. Lieferbar in verschiedenen Varianten mit und ohne Nabenmotor und mit einer Nutzlast von 200 kg.

Bilder: Deutsche Bahn AG / Max Lautenschlaeger

Mit eigens für den Schwerlastbereich entwickelten Schaltgetrieben professionalisiert Getriebehersteller Pinion den Markt der gewerblich genutzten Lastenräder. Erfahrungen aus der Praxis liefert der Hamburger Flottenhersteller Tricargo, der die Getriebe bereits über einige 10.000 km in seinen E-Transporträdern im Einsatz hat. (erschienen in VELOPLAN, Nr. 02/2021, Juni 2021)


Fest steht: Komponenten müssen im Schwerlastbereich enormen Belastungen standhalten. Pinion T-Linien-Getriebe sind für den dauerhaften Einsatz von Lasten bis zu 250 Nm Eingangsdrehmoment ausgelegt. Verschleißarm und mit minimalem Wartungsaufwand sind die Getriebe kosteneffizient bei geringem TCO.
Sie können als Direkt- oder Zwischengetriebe in Ein-, Zwei- und Dreispurfahrzeugen eingesetzt und mit verschiedenen Elektromotoren kombiniert werden – das bietet Herstellern höchste Flexibilität in der Entwicklungs- und Konstruktionsphase. Abgerundet wird Pinions Angebot an gewerbliche Kunden durch verlängerte Serviceintervalle und speziell angepasste Servicekonzepte.

Technisch einzigartig: Als einzige Schaltung am Markt sind Pinion T-Linien-Getriebe optional mit einem Neutralgang ausgestattet. Dieser ermöglicht ergonomisches Rückwärtsrangieren schwerer Cargo-Fahrzeuge.

Effizient, ergonomisch und zuverlässig: Der Lademeister von Tricargo überzeugt Gewerbekunden mit langen Laufzeiten, optimaler Kostenkontrolle und geringem TCO.

Die Tricargo Genossenschaft produziert elektrische Transportfahrräder für den Flottenbetrieb. Im Modell Lademeister steckt die Erfahrung von über 150.000 km und 1.200 t transportierter Nutzlast in der hauseigenen Radlogistik. Dort entwickelte Tricargo den Lademeister für die Feinverteilung von Gütern auf der letzten Meile. Mit einer effektiven Nutzlast von 210 kg und einem Ladevolumen von über 2 m³ überzeugt das Modell Lademeister täglich zahlreiche Gewerbekunden. „Die Zuverlässigkeit unserer Fahrzeuge steht an erster Stelle. Deswegen setzen wir in der Serie auf Pinion-Getriebe!“ – Björn Fischer, Tricargo eG

Weiterführende Informationen:
pinion-industrial.eu
tricargo.de
lademeister.bike


Bilder: Pinion, Tricargo

„Nicht die Idee des Lastenradtransports an sich macht den Erfolg und eine Revolution im Wirtschaftsverkehr möglich, sondern die Kombination hochleistungsfähiger Komponenten“, betont Berger. „Ich bin davon überzeugt, dass wir gerade einen Durchbruch erleben. Cargobikes mit neuer Technik sind eine echte Alternative, nicht irgendwann in der Zukunft, sondern jetzt.“

Neue Geschäftsmodelle und Chancen

Auch veränderte Kundenerwartungen und neue Geschäftsideen dürften den Markt künftig weiter befeuern. Zu den Abnehmern des Tricargo Lademeisters gehört beispielsweise das im Raum Köln/Bonn tätige wertegetriebene Unternehmen „Himmel un Ääd“ – analog zum rheinischen Gericht Äpfel (Himmel) und Kartoffeln (Ääd/ Erde). Das Geschäftsmodell ruht dabei auf zwei Säulen: Radlogistik und ein Onlineshop für regionale Lebensmittel, die mit dem Lastenrad ausgeliefert werden. Ein weiterer Kunde und gleichzeitig Multiplikator ist die Memo AG. Der Spezialist für nachhaltigen Öko-Bürobedarf mit über 20.000 Produkten im Sortiment legt Wert darauf, dass Bestellungen auf der letzten Meile mit E-Lastenrädern ausgeliefert werden, die ausschließlich Ökostrom als Energie nutzen und so komplett emissionsfrei unterwegs sind. Um das zu gewährleisten stellt das Unternehmen Radlogistikern entsprechend gebrandete Räder zur Verfügung.
Generell sind die Einsatzgebiete von Profi-Cargobikes enorm vielfältig. Aktuell sind sie nicht nur technisch ausgereift, sie passen auch in die Zeit und hervorragend zu wieder lebenswerten Städten und Quartieren. Entsprechende Verbesserungen bei der Infrastruktur vorausgesetzt, zum Beispiel mit mobilen oder stationären Sammelpunkten für Pakete, sogenannten Micro-Hubs/Mikro-Depots, breiten Radwegen und ausreichend großen Park- und Halteflächen, verschiedenen Push- und Pull-Faktoren und neuen gesetzlichen Regelungen könnte hier ein völlig neuer, klimafreundlicher Multimillionen-Markt entstehen. Technologietreiber sind aktuell vor allem kleine und mittelständische Unternehmen. Sie aktiv zu fördern und neuen Entwicklungen für den nachhaltigen Lastentransport keine unnötigen Steine, wie bei der Begrenzung der Motorkraft, in den Weg zu legen, sollte mit Blick auf die Herausforderungen der Zeit eine Selbstverständlichkeit sein. Besonders wichtig für die Zukunft ist laut Experten unter anderem, dass die rechtliche Gleichstellung von Schwerlasträdern bis zu einem Gewicht von 500 kg zum Fahrrad erhalten bleibt. Eine umfangreiche Stellungnahme zum Nationalen Radverkehrsplan 3.0 mit Wünschen an die Politik hat der Radlogistik Verband Deutschland e.V. (RLVD) vorgelegt.

Steckbrief Lademeister

Das Schwerlastrad Lademeister von Tricargo ist optimiert für den Transport von Europaletten und allen kompatiblen Kistenformaten. Er lässt sich ergonomisch be- und entladen – auch per Gabelstapler. Die effektive Nutzlast beträgt 210 kg und das zulässige Gesamtgewicht 425 kg, bei 140 kg Leergewicht inkl. Box. Die Reichweite beträgt in der Praxis 40 bis 60 km. Für die Energie sorgt ein Greenpack-Wechselakku mit 1.456 Wh und einer Ladezeit von vier Stunden. Der Vorderradnabenmotor unterstützt mit 250 Watt und verfügt über eine Anfahr- bzw. Schiebehilfe. Die hintere Scheibenbremsanlage sowie die Laufräder kommen aus dem Motorradbau. Die optionale Transportbox hat ein Volumen von 2,17 Kubikmetern, Ladefläche in der Box 1522 × 815 × 1520 mm (L × B ×H).
Weitere Konfigurationen sind optional verfügbar. Informationen: www.lademeister.bike / www.pinion.eu.

Technisch einzigartig: Als einzige Schaltung am Markt sind Pinion T-Linien-Getriebe optional mit einem Neutralgang ausgestattet. Dieser ermöglicht ergonomisches Rückwärtsrangieren schwerer Cargo-Fahrzeuge.

Text: Reiner Kolberg

Bilder:

Tricargo, Wikimedia Commons, Pinion

Vom Seniorenfahrzeug zu leistungsfähigen und innovativen Elektromobilen für Flottenbetreiber und Gewerbetreibende: Die Kyburz Switzerland AG bietet erprobte Lösungen für viele Einsatzgebiete. (erschienen in VELOPLAN, Nr. 01/2021, März 2021)


Für den Transport schwerer Lasten mit Zwischenstopps oder schlechte Straßen- und Wetterverhältnisse sind zweispurige Fahrzeuge die bessere Wahl. Wenn es dann noch gilt, Steigungen oder längere Entfernungen zu bewältigen, kommen Fahrzeuge der E-Bike-25-Klasse schnell an ihre Grenzen. Für diese und andere Anwendungen entwickelt, produziert und vertreibt die Kyburz Switzerland AG mit Tochtergesellschaften in Deutschland und Australien innovative Elektrofahrzeuge. Zu den Großkunden zählt seit 2010 die Schweizer Post. Auch in Australien ist das Post-Zustellfahrzeug Kyburz DXP mit über 2.000 Fahrzeugen weit verbreitet. Für maximal 45 km/h und 30 Prozent Steigung ist die Motorisierung mit 2,4 kW (3,3 PS) Peak Power ausgelegt. Die Zuladung der Box beträgt 30 bzw. 90 kg (Front/Heck) und der optionale Anhänger mit Auflaufbremse verträgt 150 kg.
Interessant für Anwender und Flottenbetreiber ist die Vielzahl an Modellvarianten, die Möglichkeit der individuellen Ausstattung und das Thema Service. Keyless go mit automatischer Ver- und Entriegelung ist dabei ebenso erhältlich wie ein gefederter Sitz oder ein von Australien gefordertes Dach mit UV-Schutz.
Ergänzend bietet das von Martin Kyburz gegründete Unternehmen mit 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch Fleet Management. Über eine spezielle Box können zum Beispiel Position, Stromverbrauch, Batterie- und Laderaumtemperatur getrackt werden.

Infos, Modelle und Anwenderberichte: kyburz-switzerland.ch


Ein Platten darf wohl getrost als Worst Case für jedes kommerziell eingesetzte Fahrrad beschrieben werden. Egal ob beispielsweise Sharing-Bike, Logistik-Gefährt oder Teil einer betrieblichen Fahrradflotte: Mit Loch im Schlauch und ergo ohne Luft ist das Mobilitätsmittel Fahrrad ziemlich immobil. Einen gleichermaßen nachhaltigen wie auch auf die Lebenszeit gerechnet günstigen Schutz gegen Platten bietet nun der koreanische Pannenschutzspezialist Tannus. (erschienen in VELOPLAN, Nr. 01/2021, März 2021)


Die Frage, wie ein Fahrrad am besten vor einem Platten geschützt werden kann, beschäftigt Reifenhersteller schon seit geraumer Zeit. Ein typischer Lösungsansatz sind dabei Pannenschutzeinlagen, die im Reifen zwischen Karkasse und Lauffläche eingearbeitet werden. Ein Nachteil dabei: Wenn der Reifen abgenutzt ist, wird das zusätzliche Pannenschutzmaterial zusammen mit dem Reifen entsorgt. Zudem schützen herkömmliche Pannenschutzeinlagen nur bedingt gegen Schäden am Schlauch infolge zu niedrigen Luftdrucks oder gegen Schnitte an der Reifenflanke.
Tannus (Vertrieb: Messingschlager/Baunach) hat deshalb nun die Pannenschutzeinlage von der Reifenkonstruktion losgelöst. Das koreanische Pannenschutzsystem aus einem leichten, bis zu 15 mm dicken Polymerschaum wird bei der Montage zwischen Reifen, Schlauch und Felgenhorn eingelegt. Dort schützt die Einlage nicht nur gegen Durchstiche, Schnitte oder Quetschungen, sondern bietet auch bei völlig luftleerem Schlauch noch eine gewisse Notlaufeigenschaft (bis 10 km/h) und beugt damit möglichen Felgenschäden vor. Zudem schützt das Tannus-System vor Durchschlagen und verbessert den Grip bei niedrigem Luftdruck.
Nach dem Lebensende des Reifens kann die Armour-Einlage im nächsten Reifen wiederverwendet werden. Übrigens interessant für sportliche Bike-Verleiher: Das Armour-System gibt es auch als Tubeless-Variante für (E-)Mountainbikes.

Weitere Infos finden Sie hier: www.tannus.messingschlager.com

Pannenschutz

Notfahreigenschaften


Die ZEG (Zweirad-Einkaufs-Genossenschaft eG) ist Europas größter Einkaufsverband im Fahrradfachhandel. Die in Köln be-heimatete Genossenschaft ist mit der Service-Tochter EURORAD darüber hinaus aber längst auch ein führender Anbieter von Dienstleistungs- und Servicekonzepten rund ums Fahrrad. (erschienen in VELOPLAN, Nr. 01/2021, März 2021)


Als die ZEG 1966 von sechs Fahrradfachgeschäften ins Leben gerufen wurde, lautete deren Gründungszweck, im Kräfteverhältnis mit der Fahrradindustrie durch zentralen Einkauf ein Gegengewicht aufzubauen. An dem Prinzip „Gemeinsam sind wir stark“ hat sich bis heute nichts geändert. Allerdings definieren die inzwischen rund 1000 Mitgliedsbetriebe dieses Prinzip längst auch für Leistungen und Konzepte rund ums Fahrrad.
Für die Aufgabe, im Kontext sich verändernder politischer und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen neue Herausforderungen zu adressieren, hat die ZEG ihre 100-%-Tochter EURORAD Deutschland GmbH gegegründet. „EURORAD screent die Märkte und entwickelt auf Basis dieser Erkenntnisse neue innovative Mobilitätsdienstleistungen“, erklärt deren Geschäftsführer Franz Tepe.
Das Spektrum der Leistungen und Konzepte aus einer Hand unter dem Dach der EURORAD ist beachtlich und reicht vom Dienstrad- und E-Bike-Leasing über das marktführende touristische Verleihangebot für E-Bikes bis hin zu Mobilitätsangeboten auf Sharing-Basis und Cargo-Lösungen für den professionellen, gewerblichen Einsatz.
Ein Merkmal der ­EURORAD dabei ist, dass die verschiedenen Konzepte zwar am Stammsitz in Köln entwickelt und vermarktet werden, aber auch von den angeschlossenen Handelsbetrieben vor Ort mitgetragen werden. Kunden der EURORAD haben somit nicht nur mit der Kölner Verbandszentrale einen leistungsfähigen Projektpartner, sondern auch mit den ZEG-Betrieben einen regionalen und immer ortsansässigen Ansprechpartner. Das über die ZEG-Mitglieder abgebildete Netzwerk an Werkstätten, deren hoher Qualitätsstandard bei allen Werkstattprozessen vom TÜV flächendeckend zertifiziert wird, ist das Fundament, auf dem alle Aktivitäten der EURORAD aufbauen.
Diese Aufgabenteilung lässt sich am Beispiel des Sharing-Konzepts Sharea gut illustrieren: Diese App-basierte Pay-per-use-Mobilitätslösung wurde von der EURORAD unter anderem für Wohnbaugesellschaften, Kommunen, Energieversorger uvm. entwickelt, die damit ohne Eigenaufwand ein förderfähiges Sharing-Angebot für E-Bikes, Lastenräder und andere Formen der Mobilität, wie sogar Autos, umsetzen können. Sharea zeichnet sich zudem durch die Zusammenarbeit mit den ZEG-Service-Partnern aus, die einen Top Service und Qualität der angebotenen Fahrzeuge gewährleisten.

Spezialist für die urbane Logistik: A-N.T. Cargo:4 mit einer Zuladung einer ganzen Europalette.

Multimodale Lösungen

Sharea ist ein Baustein in Richtung der Mobilitätswende! „Sharing allein schafft noch keine Mobilitätslösung“, erklärt Eurorad-Geschäftsführer Franz Tepe. „Damit ein Sharing-System zur Lösung von Kurzstreckenmobilität wird, muss es sich auch flexibel an lokale Anforderungen anpassen.“ Sharea ist deshalb keine Insellösung, sondern eine ganzheitliche, multimodale Mobilitätslösung für den jeweiligen Standort ohne administrativen Aufwand.
Ein weiteres Beispiel für die Verzahnung von lokalem Handel und einer starken Service-Organisation im Hintergrund ist das sehr erfolgreiche Dienstrad-Leasing der ZEG-Tochter EURORAD. Bereits über 8000 Arbeitgeber haben mit dem EURORAD Dienstrad-Leasing nicht nur eine kostenneutrale Möglichkeit geschaffen, die Gesundheit und Motivation ihrer Beschäftigten zu fördern, das eigene Image zu verbessern und Parkflächen und Mobilitätskosten zu reduzieren, sondern sind zusätzlich über die Integration einer jährlichen UVV-Prüfung (Unfallverhütungsvorschriften) in jederlei Hinsicht abgesichert.
Für bestmögliche Beratung, umfassenden Service und einen reibungslosen Leasing-Prozess sorgt wiederum das Netzwerk der angeschlossenen Fachbetriebe. Zusammen mit der Ausfallversicherung für den Arbeitgeber und dem Rundumschutz, der ohne Selbstbeteiligung alle Reparatur- und Verschleißkosten komplett abdeckt, bietet das Dienstrad-Leasing der EURORAD die Basis für sorgenfreies E-Bike-Fahren. Der Spaß an gesunder Aktivität abseits von Staus und überfüllten öffentlichen Verkehrsmitteln ist darüber hinaus eine optimale Maßnahme zur Infektions- und damit auch zur Quarantäneprophylaxe in Zeiten der Corona-Pandemie.

Marktführer im E-Bike-Tourismus

Apropos EURORAD: Ein weiteres Betätigungsfeld der ZEG-Tochter ist der Fahrradtourismus, wo der Kölner Verband mit der Marke Travelbike das größte E-Bike-Vermietungsnetzwerk betreibt. Der besondere Clou: Touristische (Verleih-)Partner vor Ort arbeiten eng mit einer zertifizierten ZEG-Meisterwerkstatt zusammen, die nicht nur perfekt gewartete Verleih-Bikes gewährleistet, sondern auch im Pannenfall einen schnellen und zuverlässigen Pick-Up-Service bieten.
Die A-N.T. GmbH entwickelt förderfähige Heavy Duty Cargo E-Bikes für den professionellen Dauereinsatz. Belastbar und flexibel für gewerbliche Transporte aller Art. Mit der Cargo:3 und dem neuesten Fahrzeug, der Cargo:4, hält die A-N.T. GmbH ein breites Portfolio für die zukunftsorientierte, innerstädtische Logistik bereit. Ausgestattet mit verschleißarmen und haltbaren Komponenten aus dem Motorrad- und Motorroller-Bereich, setzen die Fahrzeuge neue Standards und garantieren einen effizienten und wirtschaftlichen Einsatz. Dank der Einstufung als 25km/h Pedelec ist zudem das Fahren ohne Führerschein problemlos möglich. Dies eröffnet einen großen Kreis potenzieller Fahrer für interessierte Unternehmen. Kurzum, die A-N.T. GmbH ist ein Problemlöser im Logistik-Alltag.

Mehr Informationen: partner@eurorad.de


Ein Gespräch über E-Bikes und Tourismus endet schnell in Superlativen. Kein Wunder, schließlich verkaufen sich Fahrräder mit elektrischem Antrieb wie geschnitten Brot. Ein Trend, von dem Kommunen, die Tourismusbranche, Hoteliers und Gastwirte profitieren können. (erschienen in VELOPLAN, Nr. 03/2020, September 2020)


Egal ob in der Touristinfo oder am Rathaus, im Freibad oder vor Museen, im Biergarten oder vor der Almhütte: Eine E-Bike-Ladelösung ist immer mehr als nur ein Imageobjekt. Vielmehr ist eine Lademöglichkeit ein Mehrwert für potenzielle Kunden und ein Wettbewerbsvorteil für den Betreiber.
Ist die Entscheidung für eine Ladelösung erst einmal gefallen, ist das Wichtigste die Wahl der richtigen Lademöglichkeit. Vor Biergärten, Gaststätten oder Cafés bietet sich der Fahrradständer der energielösung GmbH mit Steckdosen zum Laden an, damit die Gäste schnell und unkompliziert während ihres Aufenthalts ihr E-Bike abstellen und gleichzeitig laden können. Für die Zielgruppe der E-Bike-Touristen, die meist eigene Ladegeräte mitführen, ist hingegen der abschließbare Akkutower eine perfekte Lösung. Der Tower bietet Platz für bis zu acht Akkus (zwei Steckdosen und eine USB-Lademöglichkeit pro Einheit), die sicher im abgesperrten Schließfach laden können. Vorteil des Akkutowers gegenüber einem Fahrradständer mit Ladefunktion ist der Schutz vor Fremdzugriff oder Diebstahl und die wetterfeste Unterbringung der teuren Batterie.
So kann eine Gruppe von bis zu zwei Personen bequem ein Schließfach belegen und während der Ladezeit der Akkus gemütlich in der Stadt flanieren gehen. Gesichert wird das Schließfach entweder mit einem Münzpfandschloss oder einem Schloss mit Zahlencode (ähnlich Hotelsafe).
Gaststättenbetreiber oder städtische Einrichtungen stellen sich dann mitunter die Frage: Wie wird die Abrechnung der Strommenge gehandhabt?
Die Antwort auf diese Frage ist einfach: In den meisten Fällen ist die Lademenge, die ein E-Bike benötigt, schlicht und einfach zu gering, um relevante Kosten zu erzeugen: Nimmt man zum Beispiel einen 500-Wh-Akku und einen kWh-Preis von 0,30 Euro als Rechengrundlage, kommt man auf gerade mal 15 Cent, die eine Vollladung kosten würde. In der Praxis dürfte dieser Wert noch deutlich darunter liegem, da die meisten E-Bike-Fahrer ihre Akkus selten Fällen komplett aufladen müssen.
Neben Akkutower und E-Bike-Ladeständer sind Wandladestationen und freistehende Ladesäulen eine weitere Möglichkeit den Durst der Fahrradbatterien zu stillen.
Mit den entsprechend verbauten Schutzeinrichtungen und der einfachen Installation sind diese Lösungen ideal für kleinere Gastronomiebetriebe, aber auch Unternehmen, die ihren Mitarbeitern das Aufladen des E-Bikes am Arbeitsplatz ermöglichen wollen.

Weitere Infos und eine persönliche Beratung für Ihren Einsatzzweck erhalten Sie auf:
www.ebike-ladeloesung.de/veloplan


Bilder: energielösung GmbH

Als Spezialist für die Ausrüstung von Fahrradwerkstätten ist REMA TIP TOP auch für touristische Betriebe, für Arbeitgeber und Kommunen ein kompetenter Ansprechpartner, wenn es um die sichere Lagerung von E-Bike-Akkus geht. Mit den neuen, modularen Lösungen von REMA TIP TOP lassen sich zudem die Lagerungsmöglichkeiten je nach Bedarf skalieren. (erschienen in VELOPLAN, Nr. 03/2020, September 2020)


Ein brennender und nur schwer löschbarer Lithium-Ionen-Akku ist wohl das Horrorszenario eines jeden Unternehmens, das Abstellmöglichkeiten für E-Bikes anbietet. Zwar sind moderne E-Bike-Batterien heutzutage nicht mehr grundsätzlich ein Gefahrenherd, das gilt aber nur für unbeschädigte Akkus von namhaften Anbietern. Ob ein Gast, ein Mitarbeiter oder Pendler am Akku seines E-Bikes vielleicht selbst rumgeschraubt hat, ob die Batterie gar aus einer zweifelhaften Quelle stammt oder bei einem Sturz bisher unentdeckte Schäden davongetragen hat, lässt sich im Einzelfall kaum überprüfen. Was bei der Lagerung von zweifelhaften E-Bike-Akkus im Fahrradhandel schon längst Standard ist, wird deshalb nun immer häufiger auch beispielsweise für Hotelbetriebe und Fahrrad-Abstellanlagen ein Thema: der Einsatz von besonders brandgeschützten Akku-Ladeschränken für e-bikende Kunden und Gäste.
Eine clevere Lösung bietet hier nun REMA TIP TOP mit dem modularen Akku-Ladeschrank PG 9 an, der sich je nach Bedarf bis zu dreifach stapeln und in vier verschiedenen Versionen zur Lagerung oder auch zum Laden von Batterien einsetzen lässt. Allen Versionen gemeinsam sind die MPA-geprüfte Feuerwiderstandsfähigkeit von mindestens 60 Minuten und das rauchdichte Verschlusssystem. In den Varianten mit eingebauter Stromversorgung wird zudem die beim Laden entstehende Wärme durch Ventilatoren abgeleitet. Optional können die Ladeschränke zudem auch in eine bestehende Brandmeldeanlage integriert werden.

Weitere Infos erhalten Sie auf:

https://tiptop-automotive.eu/kontaktbestellung@tiptop-automotive.eu


Bilder: REMA TIP TOP

Für den gewerblichen Dauereinsatz unter härtesten Bedingungen wurde das zweispurige E-Cargobike A-N.T. in enger Zusammenarbeit zwischen der ZEG Zweirad-Einkaufsgenossenschaft und der b&p engineering mobility GmbH entwickelt. Das Besondere: Viele der eingesetzten Komponenten des „Heavy Duty“-Bikes stammen aus dem Fahrzeugbau und sind damit für höhere Grundlasten und eine geringe Verschleißanfälligkeit ausgelegt. Der modulare Aufbau kann nach Herstellerangaben je nach Anforderung an die unterschiedlichsten Aufgaben adaptiert werden. Zum Beispiel für die Post- und Paketzustellung, für Handwerker, als Servicefahrzeug bei Abfallwirtschaftsbetrieben, als Muldenkipper etc. (erschienen in VELOPLAN, Nr. 02/2020, Juni 2020)


In dem stabilen und flexiblen Kraftpaket mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 280 kg kommen ein drehmomentstarker Mittelmotor in Kombination mit einem dreistufigen Getriebe und einer hydraulischen Dreischeiben-Bremsanlage zum Einsatz. Um den Service zu erleichtern, wurde die Konstruktion so ausgelegt, dass Verschleißteile wie Bremsen und Reifen einfach ausgewechselt werden können.

Durch die Einbindung in das Netz der 960 unabhängigen Fahrrad-Fachhändler im Verbund der ZEG soll deutschlandweit ein schneller Service gewährleistet sein.


Bilder: b&p engineering mobility GmbH