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Lastenradhersteller Pedalpower wieder in Schwierigkeiten

Vor rund einem Jahr konnte der Lastenrad- und Tandemspezialist Pedalpower ein bereits eingeleitetes Insolvenzverfahren in Eigenregie noch stoppen. Die damals geäußerten Hoffnungen scheinen sich nicht erfüllt zu haben.

(erschienen in VELOPLAN, Nr. 01/2026, März 2026)


Ein Blick zurück in den Januar 2025: Da machte die Meldung über den Antrag eines vorläufigen Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Pedalpower GmbH die Runde. Nur wenige Wochen später kam dann die Entwarnung: Der Antrag konnte zurückgenommen werden, meldete der Berliner Hersteller. Das Unternehmen zeigte sich zuversichtlich, die Herausforderungen zu meistern, nicht zuletzt auch aufgrund einer guten Ausgangslage.
Ein Jahr später sieht es so aus, als ob es für Pedalpower nicht gereicht hat. Noch vor dem Jahreswechsel hat das Amtsgericht Charlottenburg die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet. Als vorläufiger Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Prof. Dr. Torsten Martini aus Berlin bestellt. Ziel einer solchen Maßnahme ist es üblicherweise, dass sich der vorläufige Insolvenzverwalter ein vollständiges Bild der wirtschaftlichen Lage macht. Das ist offenbar mittlerweile passiert. Denn: Mitte Februar jetzt das Insolvenzverfahren über die Pedalpower GmbH eröffnet, als Insolvenzverwalter fungiert Martini.


Bild: Pedalpower