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VisitorFlow von Eco Counter verbindet anonymisierte Mobilitätsdaten mit automatischen Zähldaten vor Ort und liefert dadurch sowohl quantitative als auch qualitative Einblicke in Besucherströme, Bewegungsmuster und Standortnutzung. So schafft der Anbieter die ideale Entscheidungsgrundlage für Städte, Tourismusorganisationen, Standortnetzwerke, Naturparks und öffentliche Einrichtungen.

(erschienen in VELOPLAN, Nr. 02/2026, Juni 2026)


VisitorFlow zeigt nicht nur, wie sich Besucher:innen vor Ort bewegen, sondern auch, aus welchen Regionen sie kommen – aggregiert, anonymisiert und auch direkt visualisiert.

Wer VisitorFlow einsetzt, kann datenbasiert planen, Besucherströme lenken, Standorte entwickeln oder Marketingmaßnahmen einsetzen. In der Softwarelösung kombiniert der Anbieter Eco Counter Vor-Ort-Zählungen und anonymisierte GPS-Traces. Dadurch entsteht ein umfassenderes Bild darüber, wie viele Menschen einen Standort besuchen, woher sie kommen, welche Wege sie nutzen, wo sie sich aufhalten und wie sich Besucher*innenströme über die Zeit verändern. Die Lösung spart Kosten, weil große Räume nicht ausschließlich über viele einzelne Zählstellen abgedeckt werden müssen. Zugleich ermöglicht sie zusätzliche Insights, die klassische Zählungen allein nicht liefern können.
Die Datenanalyse-Lösung kombiniert automatische Zähldaten mit anonymisierten Mobilitätsdaten und visualisiert Analysen, Karten und Kennzahlen in einer zentralen Anwendung. Das Besondere ist die Verbindung beider Datenquellen: Vor-Ort-Zählungen liefern belastbare quantitative Referenzdaten, während GPS-Traces zusätzliche Informationen zu Bewegungsmustern, Aufenthaltsorten, Ein- und Ausgängen oder Herkunftsregionen ermöglichen. So entsteht eine objektive Datengrundlage für Stadtplanung, Standortentwicklung, Tourismus-Management und Besucherlenkung.
VisitorFlow ist direkt in die Datenanalyseplattform Eco-Visio integriert. Analysen, Karten und Kennzahlen werden dort gebündelt und können kontinuierlich aktualisiert werden.

Eco Counter ist international auf die Erfassung und Analyse von Fußgänger- und Radverkehrsdaten spezialisiert und unterstützt Kommunen, Regionen und Naturgebiete dabei, Bewegung im öffentlichen Raum besser zu verstehen. Bei VisitorFlow werden mithilfe einer Heatmap die zentralen Aufenthaltsbereiche und Nutzungsschwerpunkte im öffentlichen Raum gezeigt.

Einblicke ermöglichen informierte Entscheidungen

Viele Entscheidungen in Stadtplanung, Stadtmarketing, Tourismus oder Besucherlenkung basieren noch immer auf Schätzungen, punktuellen Einzelzählungen oder isolierten Datensätzen. VisitorFlow setzt genau hier an: Die Lösung macht Besucherströme sichtbar und unterstützt Verantwortliche dabei, Entwicklungen zu erkennen, Maßnahm­en zu bewerten und Ressourcen gezielter einzusetzen.
Mit VisitorFlow lassen sich quantitative und qualitative Indikatoren kombinieren und anonymisierte Mobilitätsdaten mit automatischen Zählungen vor Ort abgleichen. Anwen­derinnen können so selbst große Gebiete analysieren, ohne überall Zähltechnik installieren zu müssen. So entstehen Einblicke in Wege, Hotspots, Aufenthaltsbereiche, Zugänge und Herkunftsregionen, die für Städte, touristische Orte, Naturräume, Parks und öffentliche Räume relevant sein können. Das Tool bietet seinen Nutzerinnen objektive Karten und Kennzahlen als Entscheidungsgrundlage.
Es ermöglicht Städten und anderen Standortakteuren Einblicke in die Fragen, welche Bereiche stark genutzt werden oder wo sich Hotspots bilden, welche Ein- und Ausgänge Besucherinnen nutzen und wie weit sie sich bewegen. So lässt sich beispielsweise ermitteln, welche Wirkung Baustellen oder neue Verkehrsführungen und Stadtentwicklungsmaßnahmen haben oder wie sich Aufenthaltsqualität, Infrastruktur oder Wege­­­führung gezielt verbessern lassen. Für touristische Regionen und Naturgebiete lässt sich untersuchen, welche Points of Interest besonders gefragt sind, wie lange Besucherin­nen verweilen und welche Saisoneffekte wirken. Die Anwendung hilft zudem, Überlastungen und Nutzungskonflikte zu vermeiden und entsprechende Kommunikations- und Besucherlenkungsmaßnahmen zu be­­werten.

Mehr Informationen:

www.eco-counter.com/de/uber-visitorflow-sprechen


Bilder: Eco Counter

Der Anbieter Eco Counter hat in Deutschland mit zehn Mitarbeitenden bereits an die 1600 Zählstellen, davon 160 mit Echtzeitanzeige, installiert. Für die nahe Zukunft hat das Unternehmen mit französischen Wurzeln mehr als ein Update in petto. (erschienen in VELOPLAN, Nr. 04/2024, Dezember 2024)


Die Stadt Freiburg geht mit gutem Beispiel voran, wenn es darum geht, die Verkehrswende voranzutreiben. Um den Radverkehr zielgerichtet und zahlenbasiert fördern zu können, hat sie im Sommer mit finanzieller Unterstützung des Landes und dem Dienstrad-Leasing-Anbieter Jobrad fünf weitere Zählstellen installiert. Der Anbieter Eco Counter hat die Fahrrad-Displays an viel frequentierten Radrouten aufgestellt. Die Firma verfolgt bereits seit ihrer Gründung in der Bretagne das Ziel, den Radverkehr sichtbarer zu machen. Nach eigenen Angaben ist sie Marktführer auf dem Markt der Dauerzählstellen.
In Freiburg sollen die gewonnenen Daten das Garten- und Tiefbauamt bei der Radverkehrsplanung unterstützen. Bei den neuen Zählstellen setzt die Stadt auf das Eco-Display Classic+. Die Anlagen zählen die vorbeifahrenden Fahrräder pro Tag und Jahr und zeigen die aktuellen Werte gut sichtbar an. Zusätzlich errechnet Eco Counter die aktuell erreichte CO2-Einsparung, was laut Baubürgermeister Prof. Dr. Martin Haag, „jeden dazu motivieren soll, noch mehr Rad zu fahren“. Die Stadt hat ein besonderes Interesse daran, mit ihren insgesamt neun Dauerzählstellen zu dokumentieren, wie sich die Nutzung der Radrouten im Laufe der Zeit verändert. So kann Freiburg sich genauere Ziele setzen und in der Radverkehrsplanung die richtigen Prioritäten setzen.

Über das Standardprodukt „Öffentliche Webseite“ werden von Hessen Mobil die Zähldaten der 279 Zählstellen als Übersicht und im Detail der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Verkehrswende mit sichtbaren Daten vorantreiben

Trivial ist die dahinterstehende Technik nicht. Das System zählt die Fahrräder mit Induktionsschleifen im Boden und unterscheidet Fahrräder anhand von über zehn Kriterien von anderen Zweirädern oder Autos. In Freiburg kommt das Fahrradzählsystem ZELT zum Einsatz, das sowohl Radfahrerinnen auf Radwegen als auch im Mischverkehr erfassen kann. Die Komplettlösung ist unsichtbar, robust und wasserfest und lässt sich über eine Batterie, Solarenergie oder einen Netzanschluss mit Strom versorgen. Die vom Sensor erfassten Daten landen automatisch in der Eco-Visio-Software und im Falle Freiburg in Echtzeit auf den Anzeigestelen. Dort lässt sich neben den erfassten Werten pro Tag, Monat oder Jahr ein frei konfigurierbarer Fließ- oder Standtext anzeigen. Das Design können die Kunden von Eco Counter grafisch frei gestaltbar und in hochwertigem Hinterglasdruck präsentieren. Nicht nur in Freiburg können Verkehrsplanerinnen für die Datenanalyse Eco Counters firmeneigene Software Eco Visio einsetzen. Die Lösung ermöglicht ihnen alle notwendigen Auswertungen und bietet darüber hinaus vorprogrammierte Grafiken, Vergleichsfunktionen und Berichte, die mit wenig Zeiteinsatz direkt verfügbar sind.

Der Zählsensor CITIX AI EVO kann mittels künstlicher Intelligenz acht Fortbewegungsarten unterscheiden. Neue nachrüstbare Funktionen wie z.B. Abbiege-Beziehungen und Erkennung von Near-Miss-Situationen sind kurz vor der Fertigstellung.

Updates bringen neue Funktionen

Für das Jahr 2025 hält Eco Counter einige große Updates bereit. Die Datenvalidierung wird ab dem kommenden Jahr mit künstlicher Intelligenz gestützt. In die Analyse fließen zudem künftig Wetterdaten mit ein. Moderne und personalisierbare Webseiten und erweiterte Programmierschnittstellen, wie sie auch Eco Counters größter Projektkunde Hessen Mobil nutzt, öffnen die Zählstellen noch weiter nach außen.
Auch in Sachen Hardware gibt es Neues von Eco Counter. Das induktionsschleifenbasierte System ZELT erhält mit dem ZELT Evo einen würdigen Nachfolger. Das neue System kann Fahrräder und E-Scooter unterscheiden und die jeweiligen Geschwindigkeiten als Einzelergebnisse oder kumuliert erfassen. Zelt Evo kann über die VPN-abgesicherte Datenschnittstelle Updates und sogar neue zukünftige Funktionen remote erhalten.

Mehr als ein Zählgerät

Künstliche Intelligenz zieht mit dem CITIX AI Evo zudem in die Zählsensorik ein. Das Kamerasystem kann bis zu acht Fortbewegungsarten unterscheiden und bringt viele neue Funktionen mit. Das neu entwickelte System kommt im Winter dieses Jahres auf den Markt und wird mehr als ein Zählgerät sein. Mit dem CITIX AI Evo können Städte Straßenquerschnitte von bis zu 30 Metern erfassen. In naher Zunkunft werden Updates hinzukommen, mit denen das System Abbiegebeziehungen, Near-Miss-Situationen, und qualitative Merkmale erkennen kann.


Mehr Informationen über Eco Counter: de.eco-counter.com


Bilder: Stadt Freiburg, Hessen Mobil Straßen- und Verkehrsmanagement, Eco Counter