WAVIX-AI von Eco Counter kann Fuß-, Radverkehr und motorisierten Verkehr mit einem Sensor erfassen. Das System klassifiziert die Nutzungsarten, erkennt Bewegungsrichtungen und erfasst Geschwindigkeiten – ohne Bilder oder personenbezogene Daten. WAVIX-AI ist nichtinvasiv und lässt sich intuitiv installieren und anwenden.
(erschienen in VELOPLAN, Nr. 03/2026, September 2026)

Mit WAVIX-AI von Eco Counter lassen sich aktive und motorisierte Verkehrsarten mit einem einzigen Radarsystem erfassen. Der Sensor zählt Fußgänger*innen, Radfahrende und motorisierte Fahrzeuge, erkennt die Bewegungsrichtung und misst Geschwindigkeiten. Dadurch entsteht an einem Standort ein differenzierteres Bild der tatsächlichen Nutzung.
Die Installation des lediglich 1,2 kg schweren Sensors erfolgt seitlich der Verkehrsfläche in 3,00 m bis 3,50 m Höhe. Eingriffe in die Fahrbahn sind nicht erforderlich. WAVIX-AI lässt sich mobil für temporäre Untersuchungen oder dauerhaft für kontinuierliche Zählungen einsetzen. Ein Stromanschluss ist dabei nicht zwingend erforderlich. Die Daten werden in 15-Minuten-Intervallen bereitgestellt. Eine Speicherung und Auswertung einzelner Überfahrten mit Zeitstempel sind ebenfalls möglich.
Modernste Radar- und KI-Technologie
Besonders ist an diesem Multi-User-Zähler, dass er Radartechnologie mit Machine-Learning-basierten Algorithmen kombiniert. So kann das System mehrere Objekte gleichzeitig erfassen und klassifizieren. WAVIX-AI ist DSGVO-konform, da weder Bilder noch personenbezogene Daten übertragen werden. Konfiguration und Inbetriebnahme werden per App unterstützt und dauern weniger als 30 Minuten. Updates können jederzeit per Fernzugriff Over-the-Air durchgeführt werden.


Welchen Mehrwert bietet WAVIX-AI?
Radwege verlaufen häufig parallel zu Gehwegen und Straßen, gemeinsam genutzte Flächen werden von mehreren Nutzungsgruppen verwendet und Infrastrukturmaßnahmen verändern die Verteilung des Verkehrs. Für Planung und Evaluation ist deshalb häufig nicht nur die Anzahl der Radfahrenden relevant, sondern auch das Verhältnis zu anderen Verkehrsarten sowie die Bewegungsrichtung und die Geschwindigkeit. WAVIX-AI setzt genau hier an. Ein Sensor kann mehrere Verkehrsgruppen an einem Querschnitt gleichzeitig erfassen. So lassen sich beispielsweise die Nutzung eines Radwegs und des angrenzenden Straßenraums gemeinsam betrachten oder Vorher-Nachher-Zählungen nach einer Umgestaltung durchführen. Für die Anwenderinnen lassen sich Kennzahlen zu Verkehrsaufkommen, Modalanteilen und Spitzenzeiten verwerten sowie objektive Vorher-Nachher-Vergleiche bei Ausbaumaßnahmen, Baustellen oder geänderten Verkehrsführungen anstellen.
WAVIX-AI kann Städte, Kommunen und Verkehrsplanerinnen dabei unterstützen, wichtige Fragen datenbasiert zu untersuchen. Das System kann Hinweise dazu liefern, wo hohes Verkehrsaufkommen auf mögliche Nutzungskonflikte oder Risikobereiche hinweisen oder welche Referenzwerte genutzt werden können, um Investitionen oder Budgets fachlich zu begründen.
Autonomer Betrieb
An Standorten ohne festen Stromanschluss kann WAVIX-AI mit einem Solarpanel betrieben werden. Das Set aus 70-W-Photovoltaikmodul und Akku ist auf einen dauerhaften, autonomen Betrieb ausgelegt. Die Batterie verfügt über 256 Wh Kapazität und ermöglicht bei voller Ladung bis zu sechs Tage Betriebszeit. Im Falle einer sehr geringen Akkuladung kann ein Stromsparmodus aktiviert werden, der die Zählung auf die frei auswählbaren Hauptverkehrszeiten beschränkt. So kann WAVIX-AI an fast allen Standorten permanent autonom eingesetzt werden.
Alternativ zum Solarpanel ist ein Betrieb mit Akku für bis zu 18 Tage oder ein Anschluss an vorhandenen Dauer- oder Nachtstrom möglich.
Ideale Einsatzbereiche
Radweg parallel zu Straße und Gehweg:
WAVIX-AI kann die verschiedenen Verkehrsarten innerhalb eines oder mehrer passend gewählter Zählquerschnitte erfassen. So können Gehweg, Radweg und Straße mit einem Sensor gemessen werden. Per App werden die entsprechenden Querschnitte eingerichtet und die zu erwartenden Nutzungsgruppen definiert.
Gemischter Fuß- und Radweg:
Fuß- und Radverkehr können auf einem Querschnitt differenziert erfasst
werden. So können bspw. Nutzungskonflikte durch sehr schnellen Radverkehr oder vermehrtes Fußverkehrsaufkommen belegt werden.
Vorher-Nachher-Studie:
Bei einer neuen Radverkehrsführung oder einer Umgestaltung können vor und nach der Maßnahme vergleichbare Messperioden aufgebaut werden.
Mehr Informationen: https://de.eco-counter.com/
Bilder: Eco Counter

Eco Counter 