Das vollautomatische Fahrradparkhaus Bikesafe von Wöhr ist ein Raumwunder für bis zu 122 Fahrräder auf acht Ebenen. (erschienen in VELOPLAN, Nr. 01/2024, März 2024)


Der Fahrradverkehr ist ein wichtiges Bindeglied zwischen öffentlichem und Individualverkehr. Moderne Parkmöglichkeiten sind vor allem gefragt an Bahnhöfen, S-/U-Bahn-Stationen und ZOBs, aber auch an Campus und Schulen, auf Firmengeländen und Bürogebäuden, bei Gesundheitseinrichtungen, Touristenattraktionen und vielen mehr. Automatisierte Fahrradparkhäuser, die wenig teure Grundfläche verbrauchen und Schutz vor Wind, Wetter, Diebstahl und Vandalismus bieten, erfüllen alle Anforderungen an zeitgemäßes Parkraummanagement.
Besonders an dem Verkehrsknotenpunkt Bahnhof bietet der Wöhr Bikesafe einen wesentlichen Baustein für ein zukunftsfähiges Mobilitätskonzept aus Rad und Bahn. Um den hohen Bedarf an Fahrradparkplätzen und den Pendler*innen gerecht zu werden, wurden an der Nordseite des Bahnhofs in Hannover-Wunstorf im November 2023 gleich zwei Parktürme nebeneinander eröffnet.
244 Stellplätze auf einer geringen Grundfläche von nur 72 Quadratmeter bieten Fahrrädern einen sicheren und platzsparenden Abstellplatz. Zur Ausstattung der Zwillingstürme gehören Schließfächer sowie Steckdosen für E-Bike-Akkus. Per App können Dauer- und Wechselparker bequem ihr Fahrrad kostenlos innerhalb weniger Sekunden abgeben und wieder abholen. Ob Rennrad oder E-Bike, Satteltaschen oder Kindersitz – bis zu einer Lenkradbreite von 76 bis 83 Zentimeter findet hier jedes Fahrrad den passenden Stellplatz.
Die Übergabebereiche sind mit einem Bedien-Tableau ausgestattet. Diese befinden sich in Sichtweite der jeweiligen Einfahrtstore. Der Nutzer betritt die Trittmatte und stellt sein Fahrrad auf der dafür vorgesehenen Radschiene ab. Per Chip oder QR-Code wird der Einparkvorgang am Bedien-Terminal angefordert und das Einfahrtstor öffnet analog der maximalen Radbreite. Das Vorderrad wird bis zum Radanschlag eingeschoben, worauf das Schiebetor geschlossen und das Rad fixiert wird. Der Nutzer verlässt die Trittmatte und bestätigt am Bedientableau mit dem Bedienmedium (individuell Chip oder QR-Code) die Einlagerung. Das Vorderrad wird vom Hubschlitten gefasst und in das Regalsystem eingezogen. Während des Einziehens überprüfen Lichtschranken die Höhe, Breite und Länge des Fahrrads.
Die smarten Fahrradparkhäuser am Bahnhof in Wunstorf sind ein zentraler Bestandteil des Verkehrsentwicklungsplans 2035 der Region Hannover – mit dem Ziel, bis 2035 klimaneutral zu werden.
Mit seinem innovativen, nachhaltigen und zukunftsorientierten Ansatz ist der Wöhr Bikesafe mehr als ein Fahrradparkhaus: Er ist ein Musterbeispiel der Mobilitätswende. Wenn Radfahren in Zukunft noch attraktiver werden soll, müssen ganzheitliche Lösungen her. Dazu gehören neben einem lückenlosen Ausbau des Fahrradverkehrsnetzes vor allem ausreichend öffentliche Ladestationen für E-Bikes sowie sichere und wettergeschützte Stellplätze an zentralen Punkten und Verkehrsschnittstellen. Denn der Ausbau der Infrastruktur für Fahrräder und E-Bikes ist ein zentraler Baustein zum Erreichen der Klimaziele.


Mehr Informationen: http://www.woehr.de

Bilder: Wöhr

Hase Bikes zählt zu den Marktführern bei Fahrrädern für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen. Einer der Bestseller in diesem Segment, das Trigo Up E von Hase Bikes, hat jüngst eine umfassende Überarbeitung erhalten. (erschienen in VELOPLAN, Nr. 01/2024, März 2024)


„Mit dem Trigo Up E können auch Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen oder ältere Menschen sportlich unterwegs sein“, sagt Marec Hase, Gründer und Geschäftsführer von Hase Bikes. „Der tiefe Einstieg sorgt dafür, dass man bequem Platz nehmen kann. Die stabile Delta-Bauweise und der niedrige Schwerpunkt machen das Trigo Up E zudem extrem kippsicher, auch in den Kurven.“
Das Pedelec-Trike hat mit 30 Kilogramm ein geringes Eigengewicht, trägt aber bis zu 140 Kilogramm. Perfekt für mehrere Fahrer*innen unterschiedlicher Größe: Der Lenker wird ohne Werkzeug in Höhe, Winkel und Abstand eingestellt und auch der Sitz ist höhen- und neigungsverstellbar. Außerdem lässt er sich stufenlos auf Körpergrößen von 1,40 bis 2 Meter einstellen. Auch dazu benötigt man kein Werkzeug, sondern löst einfach den Klemmhebel, schiebt den Sitz in die richtige Position und arretiert den Klemmhebel wieder. „Die Sitzpolster können an mehreren Stellen individuell angepasst werden. Zusätzlichen Komfort bietet die optional erhältliche Kopfstütze, die ebenfalls verstellbar ist“, erklärt Marec Hase.
Wichtigste Neuerung ist fünf Jahre nach der Markteinführung die serienmäßige Ausstattung mit einem Elektroantrieb. Während beim bisherigen Modell die Motoroption nur als Nachrüstung erhältlich war, ist das neue Trigo Up E nun mit dem leistungsstarken Shimano-Motor Steps E5000 und einem 504-Wh-Akku ausgestattet.
Das Trigo Up E ist als fertig vorkonfiguriertes Serienmodell oder als individuell zusammengestelltes Custom-Modell erhältlich, das neben typischen Fahrradoptionen auch spezielle Lösungen aus dem Reha- und Handicap-Bereich wie Spezialpedale, Kurbelverkürzer und Pedalpendel bereithält.


Mehr Informationen: http://www.hasebikes.com

Bilder: Hase Bikes

In vielen deutschen Städten gleicht Fahrradfahren einer waghalsigen Mutprobe: Radwege, die als Mittelspur mitten durch Autos, Busse und Pkw führen. Abbiegespuren, die als solche kaum erkennbar sind. Glatte Fahrradstreifen, die bei Regen und Schnee zur echten Herausforderung werden. Um die Sicherheit und Attraktivität des Radverkehrs zu verbessern, bedarf es moderner und sicherer Radwege. (erschienen in VELOPLAN, Nr. 01/2024, März 2024)


Mit EP-Grip Velo bietet die Possehl Spezialbau GmbH eine innovative Lösung für die Herausforderungen,
denen Radfahrende auf deutschen Straßen täglich gegenüberstehen. Die innovative Beschichtung wurde entwickelt, um große und kleine Verkehrsflächen gleichermaßen sicherer, sichtbarer und schöner zu machen, seien es Fahrradstraßen oder einzelne Radwege.
Das Besondere an EP-Grip Velo: Die Beschichtung ist nachhaltig, langlebig und griffig sowie überaus hell und attraktiv. Eine Vielzahl von Farboptionen ermöglicht es Städten und Gemeinden, ihre Radwege individuell zu gestalten – von grünen und blauen Abschnitten bis zu Flächen in leuchtendem Rot. So sorgt die Beschichtung für mehr Aufmerksamkeit für Radfahrer und trägt zur Sicherheit auf den Straßen bei, Mittelspur hin oder her. Eine Stärke ist die herausragende Griffigkeit des Belags. Selbst bei Regen und Schnee sind Radfaher*innen sicher unterwegs.

EP-Grip Velo hat noch eine Reihe weiterer Vorteile:

Nachhaltige Materialien:

EP-Grip Velo wird aus nachwachsenden Rohstoffen sowie recyceltem Granulat hergestellt. Dies trägt zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft bei.

Bester Schutz:

Die Beschichtung ist äußerst langlebig. Sie schützt den darunter liegenden Belag, was die Lebensdauer von Straßen verlängert.

Umweltschonend:

Durch ihre hohe Widerstandsfähigkeit verringert EP-Grip Velo den Abrieb von Mikroplastik.

Verbesserung des Klimas:

Indem der helle Belag einen Teil des einfallenden Sonnenlichts reflektiert, wird weniger Wärme absorbiert, der sogenannte Albedo-Effekt verringert sich. Städte und Gemeinden heizen sich weniger stark auf.

Mit EP-Grip Velo investieren Städte und Gemeinden in die Sicherheit und Attraktivität ihrer Radwege und leisten einen Beitrag für die Zukunft.


Mehr Informationen: http://www.possehl-spezialbau.de/leistungen/ep-grip/ep-grip-velo

Bild: Possehl

Das Ride Safety System RS 1000 des Elektronikherstellers Alps Alpine erkennt durch die integrierte Fahrradkamera Gefahren und fungiert somit nicht nur als Rück- und Bremslicht, sondern als digitaler Rückspiegel und Dashcam. (erschienen in VELOPLAN, Nr. 01/2024, März 2024)


Wer das Ride Safety System RS 1000 von Alps Alpine in die Produktkategorie Rücklicht stecken will, müsste der Produktbeschreibung mindestens ein »smart« oder »intelligent« hinzufügen.
Das RS 1000 kann durch die auf künstlicher Intelligenz basierende Software aktiv vor herannahenden Fahrzeugen und anderen Gefahren warnen. Im Falle eines Unfalls werden aufgenommene Gefahrensituationen und Zusatzinformationen automatisch gespeichert. Die über Wi-Fi mit dem Smartphone am Lenker verbundene Kamera zeigt dabei jederzeit live den Blick nach hinten an.
Natürlich besitzt das Produkt eine LED-Rückleuchte in Automotive-Qualität mit mehrstufigem Bremslicht. So wird der Fahrer oder die Fahrerin nicht nur von anderen Verkehrsteilnehmer*innen besser gesehen, sondern hat auch selbst einen besseren Überblick.
Der interne Speicher des Geräts ist durch eine SD-Karte erweiterbar. Das Gerät lässt sich fest verkabeln oder mit dem integrierten Akku betreiben. Das Gehäuse ist entsprechend der ISO-Norm IP 57 gegen Staub und Wasser geschützt.


Mehr Informationen: http://www.ride-safety.com

Bilder: Alps Alpine

Mit dem Delta tx bringt HP Velotechnik eine neue Elektrorad-Klasse an den Start: den urbanen Lifestyle-Chopper auf drei Rädern für Jung und Alt. (erschienen in VELOPLAN, Nr. 01/2024, März 2024)


Das Delta tx lässt sich für den Transport in drei Minuten in drei Teile zerlegen. Vorteil der Konstruktion von HP Velotechnik: Vorder- und Hinterteil sind in etwa gleich schwer. Zum Teilen reicht ein 5er-Inbusschlüssel.

Das jüngste Modell des Spezialradherstellers verbindet Fahrkomfort, Design und Funktionalität auf völlig neue Weise. Im Delta tx vereinen sich ergonomisch optimierter Sitzkomfort und besonders leichter Zustieg mit sehr gutem Überblick. Das elegante Dreirad macht ältere Menschen mit geringen Beinkräften genauso mobil, wie es beim Wochenend-Einkauf den »Schwertransport« der Familie auf Touren bringt.
Grundlage dafür sind das flexible Design und das Baukastensystem von HP Velotechnik. Die Spanne der angebotenen Motorsysteme reicht vom seniorengerechten Bafang, der unabhängig vom Drehmoment gleich mit dem ersten Tritt kräftig anschiebt, bis zum Shimano-Topmodell Steps EP801 Cargo. Der zieht selbst beim Ausreizen der Gesamtzuladung (145 kg) noch kräftig durch. Sämtliche Motoren kann der Kunde oder die Kundin auf Wunsch mit einer vollautomatischen Schaltung (Enviolo oder Nexus und Cues Di2) kombinieren.
Für bis zu 50 Kilogramm Gepäck gibt es sechs Aufnahmepunkte plus Anhänger-Option. Im Korb können sogar sperrige Güter wie ein Christbaum oder Ski und Schlitten transportiert werden. Für das kleine Gepäck gibt es praktische Taschenhalter hinter und neben dem Sitz.
Die Netzsitze in acht Größen lassen sich dank Sitzwinkel-Verstellung und atmungsaktiven Polsterkeilen präzise an sehr unterschiedliche Körperformen anpassen. Dank der Gleitschiene im Rahmen sind sie sekundenschnell für Körpergrößen von 1,59 bis 2,00 Meter stufenlos justierbar. Das gefederte Delta tx wiegt ab 35 Kilogramm. Damit gehört es zu den leichtesten E-Trikes dieser Bauweise. Zum Transport kann es in drei Minuten in drei Teile zerlegt werden. Dafür reicht ein 5er-Inbusschlüssel.
Bislang wird HP Velotechnik vor allem für seine Sport-Trikes mit zwei gelenkten und gefederten Fronträdern gerühmt. Der E-Chopper Delta tx schlägt die Brücke zum klassischen Fachhandel, der zunehmend den Spezialradbereich für sich entdeckt und sowohl im urbanen Cargo-Bereich als auch im Zusatzmarkt der Senioren-Mobilität ein komfortables Angebot machen will. Bei Fragen, wie sich das ins Handelskonzept einbauen lässt, steht HP Velotechnik gerne zur Seite.


Mehr Informationen: www.hpvelotechnik.com

Bilder: HP Velotechnik

Cateye zeigt mit seinem Sortiment an Lampen, wie praktische und leistungsfähige Lichtlösungen heute am Fahrrad und insbesondere E-Bike aussehen. Alle Leuchten sind StVZO-zugelassen. Daneben zeigt Cateye auch seine Expertise im Fahrradcomputerbereich. (erschienen in VELOPLAN, Nr. 04/2023, Dezember 2023)


Frontlicht GVolt 70.1

Das Frontlicht GVolt 70.1 von Cateye ist ein Frontlicht mit einem herausragenden Lichtbild. Es wird unterhalb des Lenkers oder eines Out-Front-Halters montiert und wirft dann 70 Lux auf die Straße. Die kleine und schlanke Bauform hat hohen Nutzen im Alltag. Mit der Mode-Memory-Funktion speichert die Leuchte den zuletzt genutzten Modus.

Fahrradcomputer Quick

Ein besonders schicker Fahrradcomputer ist der Quick von Cateye. Er verfügt über ein sehr flaches, aufgeräumtes, im Out-Front-Halter integriertes Display. Dieses ist abnehmbar und mit invertiertem LCD zur besseren Lesbarkeit ausgestattet. Die Verbindung zu den Sensoren erfolgt kabellos über eine analoge Frequenz. Der automatische Stromsparmodus mit langlebiger Batterie sorgt für eine lange Nutzungsdauer.

Frontlicht GVolt 10

Das StVZO-zugelassene Frontlicht GVolt 100 von Cateye verfügt über einen abnehmbaren und drehbaren Lampenkopf und kann sowohl über wie unterhalb des Lenkers montiert werden. Der Lithium-Ionen-Akku ist austauschbar und kann einfach über einen Mikro-USB-Anschluss geladen werden. Bei voller Leuchtstärke strahlt er seine homogenen 100 Lux für 1,5 Stunden auf die Straße. Das Pendant dazu ist das E-Bike-Frontlicht G E100 Connect. Es nutzt den identischen Lampenkopf, wird jedoch direkt vom E-Bike-Akku versorgt. Über den Verbindungsstecker bleibt es abnehmbar und eignet sich zusammen mit den vielen Anbringungsmöglichkeiten ideal zum Nachrüsten von E-MTBs. Als Teil des Dual-Systems kann der Lampenkopf beider Lampen mit einem separat erhältlichen Akkupack oder E-Bike-Adapter verbunden werden.

Rücklicht Rapid X2 Kinetic

Das Rapid X2 Kinetic ist ein Rücklicht mit kinetischer Bremslichtfunktion. Dabei reagiert ein integrierter Beschleunigungssensor auf Verzögerung und schaltet bei der Erkennung eines Bremsvorgangs ein helleres Licht zu. Der Bremslichtmodus ist weitaus heller als StVZO-Rückleuchten ohne Bremsfunktion. Das Licht bietet maximale Auffälligkeit durch eine große, rundum sichtbare Fläche. Mit Energie versorgt wird die Rückleuchte durch einen Lithium-Polymer-Akku, der über Micro-USB aufladbar ist.


Bilder: Cateye

Die Firma Asphalt Art sorgt seit über 15 Jahren mit einem einzigartigen Produkt dafür, dass öffentliche Räume ästhetisch und übersichtlich gestaltet sind. Die Asphaltfolie des Unternehmens setzt unter anderem für den Straßenverkehr, das Stadtmarketing oder Unternehmen der freien Wirtschaft optische Akzente. Wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten sind, zeigen die Beispiele aus der Praxis. (erschienen in VELOPLAN, Nr. 04/2023, Dezember 2023)


Andreas Schmich, Geschäftsführer von Asphalt Art, entwickelte die besondere Asphaltfolie gemeinsam mit 3M und ließ sie im Jahr 2009 patentieren. Bereits drei Jahre zuvor zog das Unternehmen einen ersten prestigeträchtigen Auftrag an Land. „Wir haben gesehen, dass die Tour de France immer mit ihren Sponsoren in den Zielbereichen wirbt. Dann sind wir an den Veranstalter herangetreten. Der hat uns an die Firma vermittelt, die die ganzen Aufbauten und die Werbetechniken vor Ort erledigt.“ Asphalt Art wurde für einen Test eingeladen und überzeugte mit einem einfachen Arbeitsablauf. Um für das Logo von Sponsor Škoda im Zielbereich nicht mehr mehrere Schichten Farbe, viel Arbeitskraft und Zeit aufwenden zu müssen, kam die Lösung von Asphalt Art wie gerufen. „Für uns war es erstaunlich, zu sehen, wie man das davor gemacht hat. Es wurde zunächst mit schwarzer Farbe die Fläche grundiert, dann hat man eine Schablone darübergelegt, die weiße Farbe aufgebracht. Dann haben wir denen mit unserer fertig gedruckten Folie gezeigt, wie einfach es doch gehen kann, und waren innerhalb kürzester Zeit fertig.“
Die Folie von Asphalt Art ist rutschfest und lässt sich individuell bedrucken. Um das zu ermöglichen, hat der Anbieter eine Folie für Straßenmarkierungen als Grundlage genommen und diese weiterentwickelt. Eine neue Beschichtung sorgt dafür, dass die Folie bedruckbar ist. Die materielle Grundlage enthält als Basismaterial ein Weichaluminium und verleiht dem Produkt die Eigenschaft, dass es sich an die Straßenoberfläche und sogar an Wände anschmiegt. Es sieht aus wie gemalt. Dadurch ist die Asphaltfolie haltbarer als die üblichen PVC-Folien anderer Hersteller, sagt Schmich. Diese sind aufgrund der Weichmacher schnell rissig und hätten mitunter dafür gesorgt, dass Floor Marketing etwas in Verruf geraten ist, erklärt er. Die bedruckbare Beschichtung ist bei Asphalt Art aus einem speziellen Polyurethan.

„Die Asphaltfolie ist fast überall einsetzbar.“

Andreas Schmich, Asphalt Art

Rückstandslos entfernen

Auf der Rückseite sorgt ein besonderer Kleber auf Kautschukbasis dafür, dass die Folie keine Rückstände hinterlässt, wenn sie entfernt wird. Zum Beispiel ist das beim Projekt bei der Tour de France auch für die Umwelt ein großer Vorteil. Die Folie kann schnell entfernt werden und muss nicht, wie gemalte Logos, mit Hochdruckreinigern und großem Aufwand beseitigt werden.
Wenn sie ihren Dienst getan hat, ist die Folie recyclingfähig. Bei größeren Projekten sammelt Asphalt Art sie deshalb selbst wieder ein. Für kleinere Baustellen weist das Team seine Kunden und Kundinnen darauf hin, dass die Folie in die gelbe Tonne gehört oder beim lokalen Entsorgungsunternehmen abgegeben werden kann.
Dienstleistungen wie diese kommen Kunden aus der öffentlichen Hand besonders zugute, da diese zwar eigene Markierungsarbeiten machen, die Teams aber oft ausgelastet sind. Der Kundenstamm von Asphalt Art geht aber weit über die öffentliche Hand hinaus. Die Firma gestaltete bereits Testparcours und Orientierungshilfen auf Messegeländen oder an Bahnhöfen. Farbliche Markierungen helfen etwa Kindern, ihren Schulweg zu finden, oder Menschen, die nicht lesen können, sich an Bahnhöfen zurechtzufinden.
Asphalt Art unterstützte die Stadt Köln zuletzt bei einem Kampagnenvideo. Gedreht werden sollte ein Film in einer Fußgängerzone, die mithilfe der Asphaltfolie vorübergehend zur Fahrradstraße umgestaltet wurde. „Die Stadt Köln fährt im Moment eine Kampagne, in der es um die Fahrradstraßen geht, weil die Akzeptanz nicht sehr groß ist, diese zu installieren. Wir haben für die Filmaufnahmen schnell unsere Folie installiert. Die waren überrascht, dass das so einfach und schnell ging“, erklärt Schmich.

Von der Planung bis zur Montage


Dass die Folie auch vorübergehend nutzbar ist, lädt zum Experimentieren ein. Das Produkt lässt sich zudem etwa als Rechteck, rund oder mit halbrunden Ecken bestellen. Die Standardbahn, die Asphalt Art bedruckt, ist 1,22 Meter breit, wovon 1,20 Meter für den Druck zur Verfügung stehen. Wer mehrere Bahnen verklebt, kann auch große Flächen mit individuellen Designs oder Botschaften bedecken. Das Team um Schmich steht als Projektpartner von der Planung über den Druck bis zur Montage zur Seite. „Die Asphaltfolie ist fast überall einsetzbar. Selbst im Straßenverkehr wird sie verwendet“, erzählt Schmich. Die einzigartige Asphaltfolie wurde nach der neuesten ÖNORM EN 16165 geprüft und hat diese Prüfung mit Bravur bestanden. Damit ist das Produkt von Asphalt Art auf Straßen und Gehwegen für diesen Zweck uneingeschränkt einsetzbar. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Markierungsfolien fehlen lediglich die Glaspartikel, die das Scheinwerferlicht reflektieren. „Das wäre bei uns auch gar nicht umsetzbar, weil wir mit UV-Druck, also mit Licht arbeiten. Die Farbe wird auf die Folie aufgebracht und härtet sofort aus. Das Licht würde von den Glaspartikeln reflektiert werden und die Druckköpfe kaputt machen.“ Kleine Nano-Kügelchen sorgen dafür, dass die Folie rutschfest ist.


Mehr Informationen über Asphalt Art: http://www.asphalt-art.de

Bilder: Asphalt Art

Der auf Taschen und Accessoires spezialisierte Anbieter Fahrer Berlin produziert in der Hauptstadt all die Dinge, die das Fahrradleben während der kalten Jahreszeit angenehmer machen. Pfiffige Ideen verbinden sich dabei mit hoher Qualität und viel Liebe zum Detail. (erschienen in VELOPLAN, Nr. 04/2023, Dezember 2023)


Sattelreflektor

Der universell passende Sattelreflektor ist das perfekte Zubehör für jeden Radfahrer. Der Reflektor sorgt für zusätzliche Sicherheit im Straßenverkehr, insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen oder in der Dunkelheit. Der Reflektor ist einfach zu installieren und kann an nahezu jedem Fahrradsattel angebracht werden. Die Montage des Sattelreflektors ist kinderleicht. Er wird einfach zwischen die Sattelstreben eingehängt. Dadurch sitzt der Reflektor sicher und verrutscht nicht während der Fahrt. Er ist in drei Farben erhältlich, bringt nur schmale fünf Gramm auf die Waage und ist De­signed in Berlin, made in Germany.

Komplize

Der Komplize ist auch in dieser Sonder­edition eine moderne und kompakte Gürtel- und Lenkertasche. Er verfügt über ein großes Hauptfach sowie drei kleine Einschubfächer, zwei innerhalb der Tasche und eines außen. Mit den angebrachten Gurtschlaufen kann die Tasche an vielen Stellen angebracht werden, etwa am Fahrradlenker, Sattelgestänge oder direkt am Rahmen. Zum Lieferumfang gehört eine einstellbare Bandverlängerung, die über Steckschnallen mit der Tasche verbunden wird. Dann kann sie als Gürtel- oder Schultertasche getragen werden. Die Besonderheit besteht darin, dass der Komplize aus Produktionsresten von Ortlieb besteht und im Rahmen einer Kooperation von Ortlieb und Fahrer Berlin zu neuen Produkten weiterverarbeitet wird.

Battery Safety Bag

Die Battery Safety Bag ist eine hochwertige Tasche zum sicheren Transport und zur sicheren Lagerung einer E-Bike-Batterie. Hergestellt wird sie aus hochtemperaturbeständigem Gewebe. Im Falle eines Akkubrandes kann sie dessen Ausbreitung entscheidend verlangsamen und gibt so die Chance, adäquat zu reagieren.
In die Batterietasche passen Akkus mit einem maximalen Umfang von 37 cm und einer maximalen Länge von 50 cm. Sie eignet sich sowohl für Intube-, Gepäckträger- als auch Rahmenakkus verschiedener Hersteller. Die Tasche ist durch ihren Rolltop-Verschluss an verschiedene Batteriegrößen anpassbar.


Bilder: Fahrer Berlin

Das neue Gravit Dust von Hase Bikes ist ein Cargobike, das auch auf der Schotterpiste Spaß macht. Das Konzept hinter dem Rad ist ein besonderes. (erschienen in VELOPLAN, Nr. 03/2023, September 2023)


Das Gravit Dust lässt die Grenzen verschiedener Radgattungen verschwimmen. Das Gravel- und Lastenrad ist für Sport, Reisen oder die alltäglichen Transportaufgaben geeignet. Auf Wunsch lässt sich das Fahrrad auch mit Elektromotor und Akku konfigurieren. Für ein Lastenrad soll das Gravit Dust erstaunlich wendig sein, verspricht der Hersteller Hase Bikes.
Das Gewicht ist mit 20 Kilogramm gering angesichts der möglichen Zuladung von bis zu 200 Kilogramm. 40 Kilogramm können auf dem mitgelieferten Cargoboard auf 50 mal 85 Zentimetern untergebracht werden. Für weitere Transportkapazitäten lässt sich unterhalb des Cargoboards der Lowrider von Hase Bikes anschrauben, an dem bis zu zwei kleine und zwei große Taschen Platz finden.

Das Cargoboard ist abnehmbar und der Teleskoprahmen lässt sich auf 1,74 Meter zusammenfahren. Das Rad passt dann auf einen Auto-Heckträger. Der Rahmen lässt sich auf Körpergrößen zwischen 1,50 und 2 Metern einstellen. Ausgestattet ist das in der Farbe Candy Purple lackierte Rad mit 26-Zoll-Laufrad hinten und 20-Zoll-Laufrad vorne. Die Shimano-Deore-Kettenschaltung kann sich aus 11 Gängen bedienen. Angesteuert wird sie durch den Micro­shift-Schalt-/Brems-hebel XLC. Das Gravit Dust ist seit Juli 2023 lieferbar.


Bilder: Hase Bikes

Mit dem FS200 Life begann die Erfolgsgeschichte von Ca Go. Aus der Idee, den gleichen Insassenschutz für Kinder zu schaffen wie in der Automobilindustrie, entstand ein E-Lastenrad, das sicher, einfach zu betreiben und langlebig sein will. (erschienen in VELOPLAN, Nr. 03/2023, September 2023)


Im Ca-Go-Sicherheitskonzept legten die Entwickler besonderen Wert darauf, den Insassenschutz für die kleinsten Passagiere auf ein neues Niveau zu heben. Hierbei sind Kinder in der EPP-Sicherheitsfahrgastzelle, die im Falle eines Falles Aufprallenergie absorbiert, bestens aufgehoben. Zudem sorgt der außen liegende Rahmen für zusätzliche Stabilität. Die Box hat eine besonders hohe Schulterlinie, damit die Arme der Kinder nicht hinausragen. Rahmenfest montierte Fünfpunkt-Sicherheitsgurte, höhenverstellbare Kopfstützen und ein optionaler Sicherheitskragen sorgen für zusätzlichen Schutz. Ein insgesamt niedriges Verletzungsrisiko für die Kinder hat Ca Go sich mit einem Crash-Test durch unabhängige Gutachter bestätigen lassen.

Durch den niedrigen Schwerpunkt und die angenehme Sitzposition fährt sich das FS200 Life fast wie ein normales Rad. Fahrer und Fahrerinnen können beide Füße jederzeit auf dem Boden platzieren. Die mit vier Zügen doppelt ausgeführte Sicherheits-Seilzuglenkung ermöglicht einen großen Lenkeinschlag und einen Wendekreis aus dem Stand von nur 2,25 Metern. Das Ca Go FS200 ist schon in der Grundkonfiguration hervorragend ausgestattet und auf langen Spaß am Fahren ausgelegt. So sind der Motor Bosch Performance CX Cargo Line mit 625-Wh-Akku, die komfortable stufenlose AutomatiQ-Schaltung von Enviolo und der wartungsarme Gates-Riemen mit Riemenspanner Indizien für Langlebigkeit und Wartungsarmut. Die Zubehöroptionen sind umfangreich und umfassen das All-Weather-Top, ein Ganzjahresverdeck mit cleveren Details. Ca Go geht auch beim Versand des FS200 Life neue Wege. Händler erhalten ihr Rad komplett endmontiert sowie weitgehend verpackungs- und abfallfrei.


Bilder: Ca Go