Das E-Bike bringt seinen Nutzerinnen eine zügige, zeitgemäße und komortable Mobilität und dem Fachhandel erfreuliche Umsätze. Gleichzeitig erfordern E-Bikes mehr Verantwortung, was die Sicherheit angeht. E-Bikes sind längst kein Nischenprodukt mehr. Mit der zunehmenden Verbreitung und den höheren Geschwindigkeiten steigen allerdings auch die Risiken im Straßenverkehr. Für den Handel und die Hersteller wird es daher immer wichtiger, den Kundinnen Lösungen anzubieten, die nicht nur den Komfort, sondern vor allem die aktive Sicherheit erhöhen.

(erschienen in VELOPLAN, Nr. 01/2026, März 2026)


Die alltägliche Gefahrensituation ist vielen Radfahrenden bekannt: Im dichten Feierabendverkehr, wenn es dämmert und Autos sich Stoßstange an Stoßstange stauen, wird das Abbiegen zur Herausforderung. Wer hier klassisch den Arm herausstreckt, muss eine Hand vom Lenker nehmen, was gerade auf nassem Asphalt, bei Unebenheiten oder mit Beladung zu Instabilität führen kann. Ein solcher Moment schafft Unsicherheit und kann gefährlich werden, insbesondere wenn die Sichtverhältnisse schlecht sind. Um dieses Risiko zu minimieren, hat die Motogadget GmbH mit dem Blnkr den ersten StVZO-konformen Fahrradblinker für E-Bikes in Deutschland entwickelt, der speziell darauf ausgelegt ist, Fahrtrichtungswechsel hell, eindeutig und erkennbar anzuzeigen. Der entscheidende Vorteil dieses Systems liegt auf der Hand: Die Hände der Fahrenden bleiben sicher am Lenker und an den Bremsgriffen, also dort, wo sie hingehören.
Dieses Plus an Sicherheit ist für diverse Kundinnengruppen ein starkes Verkaufsargument, denn ob Pendlerinnen im Berufsverkehr, Eltern mit Kindersitz oder ältere Menschen: Der Blnkr sorgt dafür, dass alle Radfahrenden besser gesehen werden. Besonders Kinder und Jugendliche profitieren davon, da sie mit der klaren Signalisierung endlich selbstbewusst ihre Fahrtrichtung anzeigen können, ohne wackelige einhändige Manöver durchführen zu müssen. „Mit Blnkr bringen wir ein Produkt auf die Straße, das Radfahrende besser schützt und sichtbar macht – gerade dann, wenn es darauf ankommt“, betont Garrit Keller, Geschäftsführer der Motogadget GmbH.

Blinken statt Winken

Aus technischer Sicht ist der Blnkr speziell für die Anforderungen des Fachhandels und moderner E-Bikes konzipiert. Das System integriert Blinker, Steuerung und Griff in einem einzigen robusten Bauteil, das lediglich 80 Gramm pro Einheit wiegt. Die Montage ist dabei als „Plug & Ride“-Lösung ausgelegt und erfolgt direkt über den Aux-Anschluss gängiger Bosch-Motoren, was eine aufwendige Verkabelung überflüssig macht. Neben der reinen Fahrtrichtungsanzeige bietet die rundum sichtbare LED-Technologie weitere nützliche Funktionen wie ein dauerhaftes Positionslicht, einen Warnblinker sowie eine Komfortabschaltung, was den Blnkr zu einem vielseitigen Alltagshelfer mit maximalem Sicherheitsnutzen macht. Zudem ist das Bauteil wasserdicht nach IP68.
Hinter der Innovation steht mit der Motogadget GmbH (www.motogadget.com) ein erfahrenes Unternehmen mit Sitz in Berlin, das bereits seit über 20 Jahren innovative Elektronikprodukte für den Zweiradmarkt entwickelt.
Mit dem patentierten Blnkr, der in Deutschland gefertigt wird, überträgt der Hersteller seine Expertise nun erstmals gezielt auf den E-Bike-Sektor. Für die Fahrradwelt bedeutet dies, ein qualitativ hochwertiges Produkt „Made in Germany“ nutzen zu können, das ein echtes Bedürfnis nach mehr Sichtbarkeit und Stabilität adressiert.

Mehr Informationen:
BLNKR® – Der neue Blinker für das Fahrrad


Bilder: Motogadget GmbH

Mit den neuen, konnektiven Radarrückleuchten Reco warnt Sigma Radfahrende früher und macht sie gleichzeitig für den nachfolgenden Verkehr klar sichtbar.

(erschienen in VELOPLAN, Nr. 01/2026, März 2026)


In Zeiten komplexer Verkehrssituationen und einer großen Bedeutung des Fahrrads steigt die Nachfrage nach zuverlässiger, smarter Sicherheitstechnik. Genau hier setzt das Radar Sigma Reco an, mit präziser Radartechnologie und intelligenten Lichtfunktionen sowie einer vernetzten Kommunikation zwischen Vorderlicht, Rücklicht, Radcomputer und der Ride App.
Die integrierte Radartechnologie der Reco-Modelle erkennt herannahende Fahrzeuge in einem breiten 60-Grad-Korridor in bis zu 140 Metern Entfernung. Das System kann dabei in Echtzeit bis zu acht Objekte gleichzeitig erfassen und macht den nachfolgenden Verkehr durch ein helles Rücklicht auf Mensch und Rad aufmerksam. Zusätzliche Sicherheitsfunktionen wie Bremslicht und Notfallbremslicht machen die Nutzerinnen noch sichtbarer. In Verbindung mit einem radarkompatiblen GPS-Fahrradcomputer wird Reco Link zu einem digitalen Rückspiegel und bietet eine visuelle und akustische Darstellung des rückwärtigen Verkehrs auf dem Display. Reco 80/81 Link unterscheidet dabei zwischen sich normal annähernden Objekten und schnell herannahenden. Reco 80 Link wurde speziell für den deutschen Markt entwickelt. Die integrierte Rückleuchte ist StVZO-konform und kombiniert maximale Helligkeit mit voller Radarleistung bei einer Laufzeit bis zu 15 Stunden. Für internationale Märkte steht das Reco 81 Link zur Verfügung – mit insgesamt sechs Leuchtmodi, darunter ein Peloton Mode für blendfreies Fahren in der Gruppe. Die Reco-Modelle lassen sich dank verschiedener Adapter flexibel an unterschiedlichen Sattelstützen mon-tieren. Ein weiteres Highlight der neuen Produktkategorie ist die Konnektivität. In Kombination mit der Frontleuchte Aura 100 lassen sich Radar und Frontlicht über das beliebte Link-Protokoll via Bluetooth miteinander koppeln. So wird das Rücklicht bequem über die Frontleuchte gesteuert, zudem ist der Akkustand direkt vorne ablesbar. Mittels ANT+-Radarprofil lassen sich die Reco-Modelle außerdem mit den Bike-Computern Sigma Rox 12.1 Evo oder Rox 11.1 Evo GPS und weiteren ANT+-Geräten verbinden. Ab Frühjahr 2026 können auch Nutzerinnen der Sigma Ride App an den Sicherheitsfeatures der Reco-Modelle partizipieren und akustische wie visuelle Signale bei näherkommenden Fahrzeugen erhalten. Eine Status-Anzeige und Firmware-Updates in der App sind bereits jetzt möglich. Die neuen Geräte sind ab sofort zu einem UVP von 179,95 Euro erhältlich.

Mehr Informationen:
https://sigma.bike/


Bilder: Sigma

(erschienen in VELOPLAN, Nr. 03/2025, September 2025)


Wer Prozesse vereinfacht, spart bares Geld

In vielen Unternehmen werden Benefits und betriebliches Mobilitäts-Management noch immer über eine Vielzahl einzelner Systeme organisiert. Ein Anbieter für das Deutschlandticket, ein weiterer für Weiterbildungsbudgets, dazu eigene Prozesse für Reisekosten oder Gesundheitsangebote. Das Ergebnis sind fragmentierte Abläufe, hoher Abstimmungsaufwand und eine unklare Kostenkontrolle. Studien zeigen, dass gerade im administrativen Bereich erhebliche Effizienzpotenziale bestehen, wenn Prozesse zusammengeführt werden.

Zentralisierung reduziert Kosten und erhöht Steuerbarkeit

Mit fast2work lassen sich Mobilitäts-, Weiterbildungs-, Gesundheits- und Ausstattungsbudgets sowie Reisekosten und Sachbezüge in einem integrierten System abbilden. Unternehmen erhalten damit eine 360-Grad-Sicht auf ihre Benefit-Strategie. Die zentrale Datenbasis ermöglicht ein stringentes Controlling, konsistente Kennzahlen und eine verbesserte Budgetallokation. Entscheidungen können schneller, datengetrieben und auf Basis valider KPIs getroffen werden.

fast2work bietet Mobilitäts-, Weiterbildungs-, Gesundheits- und Ausstattungsbudgets sowie Reisekosten und Sachbezüge in einem integrierten System an.

Automatisierung ersetzt Routinetätigkeiten

Ein exemplarischer Business Case sind das betriebliche Mobilitäts-Management und das Reisekosten-Management. KI-gestützte Belegverarbeitung eliminiert manuelle Prüfschritte, reduziert Fehlerquoten und senkt die Durchlaufzeit pro Vorgang signifikant. Der Return on Investment ergibt sich aus eingesparten Arbeitsstunden, reduzierten Prozesskosten und einer optimierten Compliance. So werden Mitarbeitende in der Administration entlastet und können Kapazitäten auf wertschöpfende Tätigkeiten verlagern.

Transparenz erhöht Steuerungsfähigkeit

Wirtschaftlichkeit entsteht nicht allein durch effiziente Prozesse, sondern vor allem durch eine verlässliche Datenbasis und klare Steuerbarkeit. Wer Budgets zentral bündelt, schafft die Grundlage für konsistentes Controlling, bessere Forecasts und eine präzisere Kostenallokation. Unternehmen gewinnen damit Planungssicherheit, können Mittel gezielter einsetzen und Risiken in der Budgetsteuerung signifikant reduzieren.

Mehr als ein Benefit. Ein Steuerungsinstrument

Budgets und Benefits sind längst nicht mehr nur Instrumente der Mitarbeitendenbindung. Richtig eingesetzt, werden sie zu einem Steuerungshebel im Unternehmen. Weiterbildungs-Budgets fördern gezielt die Skill-Entwicklung, Gesundheits-Budgets können die Produktivität erhöhen und Mobilitäts-Budgets zahlen auf Nachhaltigkeitsziele sowie Employer Branding ein. Die zentrale Plattform ermöglicht es, diese Effekte sichtbar zu machen, Benchmarks zu setzen und eine klare ROI-Argumentation im Management vorzulegen.

Fazit

Die Bündelung von Benefits und Budgets auf einer Plattform ist ein Hebel zur Steigerung von Effizienz und Wirtschaftlichkeit. Unternehmen reduzieren Prozesskosten, erhöhen Transparenz und stärken ihre strategische Steuerungsfähigkeit. fast2work bietet dafür ein skalierbares, zukunftssicheres System, das Insellösungen ersetzt und einen klar messbaren Mehrwert im Unternehmensalltag generiert.


Bilder: Fast2Work GmbH

Mehr Informationen: https://www.fast2work.de/

Ein engagiertes, zehnköpfiges Team rund um Ex-Radprofi und WM-Teilnehmer Jochen Coconcelli hat sich ein klares Ziel gesetzt: den Markt für hydraulische Fahrradbremssysteme neu zu definieren.

(erschienen in VELOPLAN, Nr. 03/2025, September 2025)


Im idyllischen Metzingen, am Fuße der Schwäbischen Alb, leitet der ehemalige Entwicklungschef für hydraulische Fahrrad- und Motorradbremssysteme ein Team mit langjähriger Erfahrung in der Fahrrad- und Automobilindustrie. Mit kompromisslosem Fokus auf Robustheit, Sicherheit und Zuverlässigkeit fertigen die Schwaben ihre Bremssysteme aus geschmiedetem Aluminium, kombiniert mit Edelstahlkomponenten für maximale Lebensdauer. Dieser Qualitätsanspruch setzt sich bis in die Reibpaarung fort: Organische Bremsbeläge und ein spezieller Schliff der Edelstahl-Bremsscheiben sorgen für konstante Performance und lange Standzeiten.

Servicefähigkeit wird bei Fahrwerker mit magnetischen Belagshaltern und dem Smart Bleed Port großgeschrieben.

F//2000

Mit der F//2000 setzt Fahrwerker einen neuen Standard für leistungsstarke, wartungsfreundliche und vielseitig einsetzbare Bremssysteme. Ob am City- oder Trekkingrad, E-Bike, Kompaktrad oder Cargobike, die F//2000 überzeugt als universelles System für tägliche, intensive Einsätze. Sie verbindet präzise dosierbare Bremskraft mit intelligenten Servicefunktionen.
Der Smart Bleed Port ermöglicht eine einfache, saubere Entlüftung, ganz ohne Spritzen oder zusätzliches Öl. Im Handumdrehen erledigt, spart er Zeit und garantiert zuverlässige Performance sowohl in der Produktion als auch im Alltag. Der ergonomisch geformte 3-Finger-Hebel mit Kugelende sorgt für komfortable Dosierung und sicheres Handling. Dank des parallel zum Lenker geführten Leitungsabgangs bleibt das Cockpit aufgeräumt, perfekt für moderne Bikes mit Fernlichtschaltern, Displays oder Remote-Hebeln.
Am Bremssattel sorgen zwei 28-mm-Kolben für kraftvolle Verzögerung. Die magnetische Belagshalterung und die Topload-Funktion erleichtern den Belagswechsel. Ein cleverer +20mm Offset reduziert den Adapterbedarf, die Montage erfolgt über den Postmount-Standard.
Ein besonderes Highlight: Durch das vergrößerte Belagsvolumen und eine optimierte Reibfläche von 20mm Höhe an den 2mm starken Bremsscheiben erreicht die F//2000 eine beeindruckende Standzeit von bis zu 10.000 Kilometern; unerlässlich für den intensiven Dauereinsatz, ob privat oder gewerblich.
Mit ihrer robusten Konstruktion, der hohen Kompatibilität und vielen durchdachten Details ist die Fahrwerker F//2000 die erste Wahl für alle, die zuverlässige Bremsleistung mit praxisgerechter Alltagstauglichkeit verbinden wollen.

Pendler und betrieblicher Verkehr

Aus dem Anspruch heraus, ein extrem langlebiges und belastbares Bremssystem zu entwickeln, hat Fahrwerker die F//4000 konzipiert, für alle schweren ein- und mehrspurigen Lastenfahrräder sowie LEVs. Das System basiert auf einem Baukastenprinzip mit verschiedenen Varianten von Bremsgebern und Bremsnehmern. Zusätzlich stehen unterschiedliche Optionen für Bremssignalschalter sowie die Möglichkeit einer mechanischen Parkbremse zur Verfügung. Mit der F//2000 hat Fahrwerker das alltagstaugliche Pendant für alle einspurigen Fahrräder geschaffen. Dieses Bremssystem ist speziell auf die täglichen Herausforderungen von Pendler*innen mit einspurigen Fahrzeugen zugeschnitten, zuverlässig, wartungsarm und mit beeindruckender Ausdauer und Bremskraft.
In puncto Laufleistung orientieren sich die Fahrwerker-Bremssysteme eher an kraftfahrzeugtypischen Standards als an herkömmlichen Fahrradkomponenten. Wer täglich zur Arbeit pendelt oder Fahrräder im betrieblichen Verkehr einsetzt, weiß, wie entscheidend ein verlässliches und langlebiges Bremssystem ist. Ob bei Wind und Wetter, im Stadtverkehr, auf dem Betriebsgelände, mit oder ohne viele Höhenmeter: die Bremsen sollten weder ausfallen noch übermäßig verschleißen.
Mit Fahrwerker-Bremssystemen gehört der ständige Wechsel von Bremsbelägen der Vergangenheit an. Sie bieten eine außergewöhnlich hohe Standzeit und ermöglichen es, große Strecken über viele Monate hinweg sorgenfrei zu absolvieren.
Wer auf das Fahrrad als tägliches Verkehrsmittel setzt, braucht Technik, die mithält. Fahrwerker Bremssysteme liefern genau das, kombiniert mit hoher Bremskraft, minimalem Wartungsaufwand und durchdachten Funktionen. So wird der Weg zur Arbeit oder über das Betriebsgelände nicht zur Belastung, sondern zu einer sicheren, stressfreien Routine.


Bilder: Fahrwerker

Mehr Informationen: https://www.fahrwerker.com/

Das Angebot DB Rad+ der DB InfraGo AG bietet Kommunen lohnenswerte Einblicke in den Radverkehr. Für Nutzer*innen setzt die Anwendung verschiedene Anreize, ihre Fahrräder und E-Bikes möglichst viel zu benutzen.

(erschienen in VELOPLAN, Nr. 03/2025, September 2025)


„Mach mehr aus deinen Fahrradkilometern“ lautet das Motto der App DB Rad+. Wer sich für den Service der DB InfraGo AG anmeldet, sammelt spielerisch gefahrene Kilometer und kann diese wie eine Währung in attraktive Rabatte, Goodies und Spendenprämien bei Partnern tauschen. Seit Anfang September ist DB Rad+ nicht nur für die Bewohner*innen teilnehmender Städte attraktiv. Stattdessen steht der Service nun deutschlandweit zur Verfügung. Neben den vielseitigen Prämien sollen Herausforderungen in der App und Aktionen mit Sportvereinen, Schulen & Unis zusätzlich dazu motivieren, Fahrrad zu fahren.

Anonymisierte Daten nützen Kommunen

Für kommunale Handlungsträger bietet DB Rad+ spannende Radverkehrsdaten, mit denen sie einen Überblick darüber erhalten, wie die Menschen die Radinfrastruktur nutzen. Die Nutzerinnen haben die Möglichkeit, ihre gefahrenen Strecken als anonymisierte Daten zu spenden. Die App ermöglicht Kommunen Zugriff auf das übersichtlich dargestellte Nutzungsverhalten vor Ort, mit Infos zu Verkehrsmengen, Geschwindigkeiten und detaillierten Quelle-Ziel-Beziehungen. So lassen sich bestimmte Infrastrukturmaßnahmen oder Effekte von Pop-up-Radwegen untersuchen. Zudem lassen sich lokale Events, Herausforderungen und mehr anbieten. Selbstständig akquirierte Prämienpartner betreut das Team von DB Rad+, pflegt diese ins System ein und stellt neue digitale Partner zur Verfügung. Das Basispaket inkludiert zudem, dass Kommunen Marketing-Materialien für verschiedene Formate und in regelmäßigem Austausch Einblicke über aktuelle Zahlen, Updates im Projekt und Unterstützung bei der Kampagnenplanung erhalten. Über Zusatzpakete sind zusätzliche Leistungen erhältlich, darunter die direkte Akquise von Prämienpartnern durch DB Rad+, das Durchführen von lokalen Events durch das Team und Partner und die Bewerbung an Bahnhöfen und in Push-Benachrichtigungen. Zudem lassen sich beim Paket Visio+ Abbiegebeziehungen in Kreuzungsbereichen und Zeitraumvergleiche auswerten sowie eine API-Schnittstelle und die Download-Funktion nutzen. Für die Teilnehmerinnen aus der eigenen Stadt können Kommunen Meilenstein-Events und andere Anreize bei einer bestimmten Gesamtkilometerzahl über die App bewerben. Auch innerhalb der Kommunalen Verwaltung können Gruppen-Challenges die Fahrradkultur fördern, indem sie den Teamgeist stärken und je nach Challenge-Art entweder zu gemeinsamer Zielerreichung oder zu motivierendem Wettbewerb anregen.


Bild: DB AG – Lautenschläger

Mehr Informationen: https://radplus.bahnhof.de/

Auf der IAA Mobility wird München vom 9. bis 14. September 2025 zum Hotspot für nachhaltige, vernetzte und innovative Mobilität.

(erschienen in VELOPLAN, Nr. 02/2025, Juni 2025)


Ob an den Messeständen oder den Bühnen der IAA Conference: Auf der IAA Mobility steht die Zukunft der Mobilität im Mittelpunkt. Als Festival der Mobilität zieht die IAA Mobility auch Fahrrad- und E-Bike-Hersteller an.

Die IAA Mobility 2025 verwandelt München vom 9. bis 14. September 2025 bereits zum dritten Mal in ein einzigartiges Festival der Mobilität. Unter dem Motto „It’s All About Mobility“ lädt die Veranstaltung als weltweit wichtigste Mobilitätsplattform Branchenführer, Technologietreiber und Unternehmen aus der Automobilbranche, Fahrradindustrie, Tech- und Start-up-Szene ein, nachhaltige, vernetzte und innovative Mobilitätstrends zu erleben.
Neben den Themenfeldern rund um Automobil und Technologie dreht sich dabei auch vieles rund um das Fahrrad und Mikromobilität. Insbesondere die kombinierte Cycling & Micromobility Area in der nördlichen Ludwigstraße kurz vor dem Siegestor in der Münchener Innenstadt. Besucherinnen können hier hautnah alle Formen urbaner Mobilität testen – von Lastenrädern, über E-Bikes bis zu Scootern. Besondere Highlights sollen auch ein spezieller Cycling & Micromobility Parcours mit Testmodulen, die realen Straßenbedingungen nachempfunden sind, und ein Cycling-Test-Track im Englischen Garten mit einem vier Kilometer langen Rundkurs sein. Vier Formate prägen die IAA Mobility: Auf dem IAA Summit (nur vom 9.–12. September 2025) präsentieren Unternehmen aus den verschiedenen Mobilitätsbranchen auf dem Gelände der Messe München ihre Produkte, Innovationen und Neuheiten einem breiten Fachpublikum. Im Rahmen des Konferenzprogramms IAA Conference diskutieren Branchenexpertinnen, Visionäre und politische Entscheiderinnen hier auch die Mobilität der Zukunft im gesellschaftlichen und technologischen Kontext. Für alle Besucherinnen frei und kostenlos zugänglich ist der IAA Open Space in der Münchner Innenstadt – hier lässt sich in Festivalatmosphäre eine Mischung aus Innovation, Unterhaltung und Mitmach-Events erleben sowie mit Unternehmen ins Gespräch kommen. Die IAA Experience ist schließlich das Erlebnisformat der IAA Mobility. Vom E-Bike bis zum autonomen Fahrzeug, vom Assistenzsystem bis zur Ladeinfrastruktur – hier können Unternehmen ihre Fahrzeuge bei Probefahrten auf offener Straße, Fahrräder auf Teststrecken und Innovationen bei Use Cases testen lassen.

Der IAA Open Space in der Münchener Innenstadt bietet frei zugänglich Innovation, Unterhaltung und Mitmach-Erlebnisse.


Mehr Informationen über IAA Mobility: www.iaa-mobility.com


Bilder: VDA/IAA MOBILITY, David Höpfner, Christina Kapl –Team Frommel

Der Münchner Fahrradanhänger-Spezialist Hinterher erweitert sein Sortiment um eine speziell entwickelte Auflaufbremse für Schwerlastanhänger. Die mechanische Bremse wurde für den professionellen Einsatz konzipiert und richtet sich etwa an Handwerksbetriebe, Kurierdienste und Expeditionsteams.

(erschienen in VELOPLAN, Nr. 02/2025, Juni 2025)


Das Herzstück der Innovation ist ein mechanisches System, das beim Abbremsen des Fahrrads automatisch die Bremsen des Anhängers aktiviert. Sobald sich der Anhänger minimal auf das Zugfahrzeug aufschiebt, löst ein Mechanismus in der Deichselspitze die integrierten Trommelbremsen vom Typ XL-SD 90 von Sturmey Archer aus. Ein besonderes Merkmal der Neuentwicklung ist die Bremskraftverstärkung sowie die Verlagerung der leichtgängigen Mechanik in die Deichselspitze.
Damit beseitigt Hinterher zahlreiche Störfaktoren bisheriger Systeme und erhöht die Sicherheit. Selbst bei Notbremsungen schiebt der Anhänger das Fahrrad nicht mehr unkontrolliert nach vorn.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Bremse sich an verschiedene Anhängergrößen anpassen und auch bei DIY-Anhängern nachrüsten lässt. Damit bietet das System eine flexible Lösung. Die werkzeuglose Demontage aller Bauteile soll Handling, Versand und die platzsparende Verstaubarkeit der Anhänger vereinfachen.

Für den professionellen Einsatz entwickelt

Hinterher betont, dass die neue Auflaufbremse insbesondere für professionelle Anwendungen gedacht ist. Im Alltagseinsatz, etwa beim Transport leichter Lasten oder im Freizeitbereich, sei ein gut gewartetes Fahrrad mit leistungsstarken Bremsen und vorausschauender Fahrweise weiterhin ausreichend. Die Bremse wird daher als optionales Zubehör für spezifische Anforderungen angeboten – mit dem klaren Ziel, anspruchsvolle Schwerlasttransporte auf zwei Rädern sicherer zu machen.

Antwort auf politische Diskussionen

Die Markteinführung der Bremse erfolgt auch vor dem Hintergrund einer anhaltenden Debatte um gesetzliche Regelungen für Fahrradanhänger. Ein im Juli 2024 veröffentlichter Referentenentwurf des Bundesverkehrsministeriums hatte eine Begrenzung des zulässigen Gesamtgewichts ungebremster Anhänger vorgesehen. Nach heftigen Protesten aus der Fahrrad-Community und über 100.000 gesammelten Unterschriften wurde der Entwurf jedoch vorerst gestoppt.
Hinterher hatte die Diskussion ins Rollen gebracht und dabei betont, dass Eigenverantwortung und durchdachte technische Lösungen die entscheidenden Faktoren für mehr Verkehrssicherheit im Fahrradtransport sind. Die neue Auflaufbremse versteht sich auch als Beitrag zu dieser Haltung.


Mehr Informationen: www.hinterher.com.


Bilder: Hinterher

Immer mehr Menschen entdecken das Radfahren und Wandern als naturnahe Freizeitaktivität – und genießen dabei die zahlreichen Rad- und Fußwege durch die schönsten Landschaften Deutschlands. Damit der Weg nicht nur sicher, sondern auch ästhetisch ansprechend gestaltet ist, braucht es intelligente Lösungen für die Wegeführung und -sicherung. Die Firma Volkmann & Rossbach GmbH hat mit dem System „Mosel“ eine innovative Geländerkonstruktion entwickelt, die Funktionalität und Design auf elegante Weise miteinander verbindet.

(erschienen in VELOPLAN, Nr. 02/2025, Juni 2025)


Zwei Materialien – ein starkes Konzept

Das Geländersystem „Mosel“ vereint die Robustheit von feuerverzinktem Stahl mit der natürlichen Ausstrahlung von heimischem Holz. Diese Materialkombination sorgt nicht nur für ein harmonisches Gesamtbild entlang idyllischer Radwege, sondern überzeugt auch durch Langlebigkeit und geringen Wartungsaufwand.
Das Herzstück der Konstruktion bildet der bewährte C-100-Stahlpfosten. Durch die Feuerverzinkung wird ein effektiver Korrosionsschutz erzielt – Rost hat hier über Jahrzehnte hinweg keine Chance. Damit entfällt auch das typische Problem herkömmlicher Holzkonstruktionen: Das Durchfaulen der Standpfosten.

Natürliche Ästhetik – nachhaltig gedacht

Die horizontalen Elemente bestehen aus kesseldruckimprägnierten Rund- und Halbrundhölzern aus heimischer Kiefer/Tanne. Sie dienen sowohl als Handlauf als auch als Mittelstrebe und verleihen der Konstruktion eine warme, natürliche Optik, die sich ideal in landschaftlich reizvolle Umgebungen einfügt. Gleichzeitig bleibt die Stabilität des Geländers durch die solide Stahlkonstruktion jederzeit gewährleistet.

Fazit: Sicher. Langlebig. Schön.

Mit dem System „Mosel“ bietet Volkmann & Rossbach eine durchdachte Lösung für sichere, langlebige und ästhetisch anspruchsvolle Geländersysteme entlang von Rad- und Fußwegen. Die Verbindung von Holz und Stahl schafft nicht nur Schutz, sondern auch Vertrauen – in die Qualität, Nachhaltigkeit und das Design.


Mehr Informationen: www.volkmann-rossbach.de


Bilder: Volkmann & Rossbach

Das vollautomatische Fahrradparkhaus im neuen Berliner Stadtquartier Am Tacheles ist ein Raumwunder für bis zu 96 Fahrräder, verteilt auf 6 Ebenen. Der Wöhr Bikesafe in der Schachtvariante steht zentral auf dem Aaron-Bernstein-Platz, welcher das Herzstück des Stadtquartiers bildet. Das Quartier in Berlin-Mitte vereint Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Kunst und Literatur auf einer Gesamtfläche von ca. 84.700 Quadratmetern und entstand aus der Revitalisierung einer alten Passage, die in den 1990er-Jahren von Kunst- und Kultureinrichtungen geprägt war. Ziel des Konzepts war es, basierend auf der historischen Struktur ein neues modernes Stadtquartier mit vielfältigen Nutzungsformen und einer besonderen Architektur aufzubauen.

(erschienen in VELOPLAN, Nr. 01/2025, März 2025)


Um auch den in Berlin viel genutzten Fahrrädern einen Abstellplatz zu bieten und gleichzeitig das Stadtbild und den Raum im Quartier zu bewahren, entschieden sich die Projektentwickler und Architekten für den Einbau eines Wöhr Bikesafe als Schachtvariante.
96 Stellplätze auf einer Grundfläche von nur 50 Quadratmetern bieten Fahrrädern einen vor Vandalismus oder Diebstahl sicheren Abstellplatz. Per App oder RFID-Chip können Dauer- und Wechselparker bequem ihr Fahrrad abgeben und wieder abholen. Im Übergabebereich wird das Fahrrad mit dem Vorderrad in die Fahrschiene geschoben und anschließend automatisch innerhalb von nur etwa 20 Sekunden im Bikesafe geparkt. Ob Rennrad oder E-Bike, mit Satteltaschen oder Kindersitz, bis zu einer Lenkradbreite von 76 cm und einem Gewicht bis 30 kg findet hier jedes Fahrrad den passenden Stellplatz.
Die verspiegelte Fassade des Bikesafe bietet nicht nur ein sicheres Parken für Fahrradfahrer, sondern ist durch das moderne Design auch ein echter Eye-Catcher im neuen Stadtquartier. Wöhr legt hohen Wert darauf, dass Umweltfaktoren mit anderen Größen, wie Kosten, Qualität sowie unternehmerische Verantwortung in Einklang gebracht werden. Die Produkte bieten durch ihre platzsparende und effiziente Umsetzung herausragende Lösungen für aktuelle und für die Zukunft wichtige Themen wie die zunehmende Urbanisierung, Mobilität sowie den Schutz des Klimas. Durch flächenreduziertes, kompaktes Parken, nicht nur von Fahrrädern, sondern auch von Pkw, werden Grünflächen geschützt und sogar geschaffen.

Leistungsfähig, sicher, platzsparend und nicht zuletzt optisch sehr ansprechend bietet der Bikesafe von Wöhr eine optimale Lösung zum Fahrradparken auch in beengten urbanen Flächen.

Mehr Informationen über Wöhr – Bikesafe:
https://woehr.de/de/produkt/woehr-bikesafe.html


Bilder: WÖHR Autoparksysteme GmbH

Der Anbieter Eco Counter hat in Deutschland mit zehn Mitarbeitenden bereits an die 1600 Zählstellen, davon 160 mit Echtzeitanzeige, installiert. Für die nahe Zukunft hat das Unternehmen mit französischen Wurzeln mehr als ein Update in petto. (erschienen in VELOPLAN, Nr. 04/2024, Dezember 2024)


Die Stadt Freiburg geht mit gutem Beispiel voran, wenn es darum geht, die Verkehrswende voranzutreiben. Um den Radverkehr zielgerichtet und zahlenbasiert fördern zu können, hat sie im Sommer mit finanzieller Unterstützung des Landes und dem Dienstrad-Leasing-Anbieter Jobrad fünf weitere Zählstellen installiert. Der Anbieter Eco Counter hat die Fahrrad-Displays an viel frequentierten Radrouten aufgestellt. Die Firma verfolgt bereits seit ihrer Gründung in der Bretagne das Ziel, den Radverkehr sichtbarer zu machen. Nach eigenen Angaben ist sie Marktführer auf dem Markt der Dauerzählstellen.
In Freiburg sollen die gewonnenen Daten das Garten- und Tiefbauamt bei der Radverkehrsplanung unterstützen. Bei den neuen Zählstellen setzt die Stadt auf das Eco-Display Classic+. Die Anlagen zählen die vorbeifahrenden Fahrräder pro Tag und Jahr und zeigen die aktuellen Werte gut sichtbar an. Zusätzlich errechnet Eco Counter die aktuell erreichte CO2-Einsparung, was laut Baubürgermeister Prof. Dr. Martin Haag, „jeden dazu motivieren soll, noch mehr Rad zu fahren“. Die Stadt hat ein besonderes Interesse daran, mit ihren insgesamt neun Dauerzählstellen zu dokumentieren, wie sich die Nutzung der Radrouten im Laufe der Zeit verändert. So kann Freiburg sich genauere Ziele setzen und in der Radverkehrsplanung die richtigen Prioritäten setzen.

Über das Standardprodukt „Öffentliche Webseite“ werden von Hessen Mobil die Zähldaten der 279 Zählstellen als Übersicht und im Detail der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Verkehrswende mit sichtbaren Daten vorantreiben

Trivial ist die dahinterstehende Technik nicht. Das System zählt die Fahrräder mit Induktionsschleifen im Boden und unterscheidet Fahrräder anhand von über zehn Kriterien von anderen Zweirädern oder Autos. In Freiburg kommt das Fahrradzählsystem ZELT zum Einsatz, das sowohl Radfahrerinnen auf Radwegen als auch im Mischverkehr erfassen kann. Die Komplettlösung ist unsichtbar, robust und wasserfest und lässt sich über eine Batterie, Solarenergie oder einen Netzanschluss mit Strom versorgen. Die vom Sensor erfassten Daten landen automatisch in der Eco-Visio-Software und im Falle Freiburg in Echtzeit auf den Anzeigestelen. Dort lässt sich neben den erfassten Werten pro Tag, Monat oder Jahr ein frei konfigurierbarer Fließ- oder Standtext anzeigen. Das Design können die Kunden von Eco Counter grafisch frei gestaltbar und in hochwertigem Hinterglasdruck präsentieren. Nicht nur in Freiburg können Verkehrsplanerinnen für die Datenanalyse Eco Counters firmeneigene Software Eco Visio einsetzen. Die Lösung ermöglicht ihnen alle notwendigen Auswertungen und bietet darüber hinaus vorprogrammierte Grafiken, Vergleichsfunktionen und Berichte, die mit wenig Zeiteinsatz direkt verfügbar sind.

Der Zählsensor CITIX AI EVO kann mittels künstlicher Intelligenz acht Fortbewegungsarten unterscheiden. Neue nachrüstbare Funktionen wie z.B. Abbiege-Beziehungen und Erkennung von Near-Miss-Situationen sind kurz vor der Fertigstellung.

Updates bringen neue Funktionen

Für das Jahr 2025 hält Eco Counter einige große Updates bereit. Die Datenvalidierung wird ab dem kommenden Jahr mit künstlicher Intelligenz gestützt. In die Analyse fließen zudem künftig Wetterdaten mit ein. Moderne und personalisierbare Webseiten und erweiterte Programmierschnittstellen, wie sie auch Eco Counters größter Projektkunde Hessen Mobil nutzt, öffnen die Zählstellen noch weiter nach außen.
Auch in Sachen Hardware gibt es Neues von Eco Counter. Das induktionsschleifenbasierte System ZELT erhält mit dem ZELT Evo einen würdigen Nachfolger. Das neue System kann Fahrräder und E-Scooter unterscheiden und die jeweiligen Geschwindigkeiten als Einzelergebnisse oder kumuliert erfassen. Zelt Evo kann über die VPN-abgesicherte Datenschnittstelle Updates und sogar neue zukünftige Funktionen remote erhalten.

Mehr als ein Zählgerät

Künstliche Intelligenz zieht mit dem CITIX AI Evo zudem in die Zählsensorik ein. Das Kamerasystem kann bis zu acht Fortbewegungsarten unterscheiden und bringt viele neue Funktionen mit. Das neu entwickelte System kommt im Winter dieses Jahres auf den Markt und wird mehr als ein Zählgerät sein. Mit dem CITIX AI Evo können Städte Straßenquerschnitte von bis zu 30 Metern erfassen. In naher Zunkunft werden Updates hinzukommen, mit denen das System Abbiegebeziehungen, Near-Miss-Situationen, und qualitative Merkmale erkennen kann.


Mehr Informationen über Eco Counter: de.eco-counter.com


Bilder: Stadt Freiburg, Hessen Mobil Straßen- und Verkehrsmanagement, Eco Counter